2. Türchen: Alles ist gut.

Ich weiß, nicht immer fühlt sich das Leben so an. Und gerade jetzt, in dieser Zeit, in der sich im Außen scheinbar ständig alles ändert, halte ich es für wichtig, sich daran immer wieder zu erinnern, dass es in dir einen Ort gibt, in dem alles gut ist oder zumindest sein kann, wenn du es zulässt.

Von Eckhart Tolle durfte ich lernen, dass das JETZT, dieser gegenwärtige Moment das Einzige ist, was existiert. Wirklich real scheint nur die Gegenwart. Gestern ist längst nicht mehr jetzt und morgen ist es noch nicht. Und klar, wir wissen, morgen ist ein neuer Tag und morgen ist der 3. Dezember und auch der 12. und 30. werden kommen. Und am 1. wird die Miete fällig und so weiter. Doch wenn du JETZT mal inne hältst. Genau jetzt. Was ist da?

Bist du in Lebensgefahr? Wahrscheinlich nicht, sonst würdest du entweder rennen oder kämpfen und nicht das hier lesen. Also. Du bist nicht in unmittelbarer Gefahr. Du lebst. Du atmest. Du hast Internet und ein Handy oder einen Rechner, mit dem du dir das hier anschauen kannst. Wahrscheinlich hast du ein Dach über dem Kopf, eine Wohnung und einen Job. Du hast heute schon gefrühstückt, etwas getrunken …

Du kannst atmen, weil du auf der Erde lebst, wo das Gasgemisch um dich herum genau so beschaffen ist, dass es für dich bestens funktioniert, dass du atmen kannst. Auch der Druck passt genau zu dem, was dein Körper braucht. Wenn es regnet, fällt kostenfreies Wasser vom Himmel, dass die Luft wäscht, die Bäume und Pflanzen gießt.

Atme nochmal tief durch. Du hast einen Körper. Spürst du ihn? Zwickt ein bissel hier und da? Super! Das ist die Verbindung zu dir selbst, zu deiner Seele. … Wusstest du, dass du mit deinem Körper reden kannst? Dass du Antworten bekommst auf so Fragen wie: Was möchtest du gern essen? Was brauchst du gerade? Wie geht es dir?

Also alles in allem: Es ist gut. Alles ist gut. Ok, vielleicht nicht alles. Aber auf das Meiste hast du Einfluss. Du bist morgens zu müde? Geh eher schlafen. Du bist nicht fit genug? Beweg dich. (Das ist meine persönliche Challenge jeden Tag. 😉 ) Ist alles zuviel? Nimm dich mal raus. Delegier was ab. Geh in den Wald. Atme mal durch. …

Genau. Atme mal durch. jetzt. Schließ die Augen und spür mal in dich hinein, in dieses wunderbare Geschenk Leben. Dein Herz schlägt. spürst du es? Es schlägt für dich! Seit du auf der Welt bist. Ununterbrochen. Und das so lange, wie du als Mensch hier sein wirst. Weiterhin ununterbrochen. Allein dafür könnte man doch auf die Knie fallen und dankbar sein, oder?

Ok, was kannst du noch wahrnehmen? Die Katze, die grad neben dir liegt und schnurrt? Deine Kollegin, die auf ihrer Tastatur tippt? Wie riecht es? Kannst du die Luft um dich herum wahrnehmen? Spürst du deinen Atem, wie er durch die Nase ein und aus geht?

Also, egal was ist, außerhalb von dir, wenn du dich mal für einen Moment raus nimmst, die Augen schließt, sagen wir mal von 100 bis 0 rückwärts zählst und nichts weiter tust, als wahrzunehmen, was grad ist … dann ist doch alles gut, oder?

Ich wünsche dir, dass du diesen Punkt in dir findest und aktiv nutzen kannst. und vielleicht erinnert dich dieses fröhlich orangene Bildchen daran, wenn du es dir als Hintergrundbild auf dein Handy lädst.

Hab einen guten Tag!
Liebst, Zaza

PS Klick aufs Bild und du kannst es dir runter laden – oder rechte Maustaste …

PPS Da ich gern im Austausch mit dir bin … scroll gern ein wenig runter und hinterlasse mir einen Kommentar. Und wenn du das Kommentarfeld nicht siehst, dann klick noch mal oben auf dem Titel und du landest auf der Seite, die nur diesem Blog Beitrag gehört. Dann findest du ein Kommentarfeld 🙂 Vielen Dank für dich!

PPPS Es nimmt kein Ende heute 😂 … einen hab ich noch. Einen Hörtipp: Googel mal Pam Grout “Seid dankbar und werde reich” … und hör da mal rein. Das ändert deinen Blick aufs Leben auf jeden Fall! 😍

Orange on orange background and a meditating little lady …

1. Türchen: Sei doch einfach so, wie du bist …

Ein Rat, der Fragen aufwirft. Viele Fragen. Fragen wie:
Wer BIN ICH? Und wer ist ICH? Aus wessen Blickwinkel? Wie viele?

Na gut, machen wir es nicht zu kompliziert. Ich bin fürs Einfache und ich möchte dich vor allem an eins erinnern: Dass DU dir erlaubst DU zu sein. Aus dir heraus. So, dass DU dich wohl fühlst, so dass DU dich lieb hast – scheißmalegal, ob das jemand anders gern anders hätte.

Weil: Wenn es jeden von uns nur exakt einmal gibt auf dieser Welt, jetzt, hier und heute, dann hat das einen Grund. Und der kann eigentlich nur sein, dass es uns eben genauso braucht wie wir sind. GENAU. SO. – Also Originale, nicht Kopien. Und glaub mir, ich weiß, wovon ich schreibe. Ich hab es selbst als Kopie versucht. Ist nicht gut gegangen.

Wie auch. Als Kopie kannst du nicht auf deine ureigenen Superkräfte zurück greifen. Du stehst wackelig in dieser Welt und der Halt, der Kern dessen, wovon du Kopie bist, liegt außerhalb von dir und verwirrt dich in deiner Orientierung. Und wenn du richtig “daneben” gegriffen hast mit deinem Kopie sein, dann versuchst du Superkräfte zu finden und zu leben die gar nicht deine sind. Zugriff verweigert. Dann hast du den Salat.

Und ja, du hast richtig gelesen: Superkräfte. Eine meiner Superkräfte ist, dass ich mich ganz gut ausdrücken kann. Dafür stehen mir viele Worte, richtig viele, zur Verfügung. Sinnvoll eingesetzt, wie zum Beispiel in diesem Post, kann ich damit vielleicht andere Menschen inspirieren, über ihre Superkräfte nachzudenken und wieder sich wieder ein selbst Stück näher zu kommen.

Manchmal tarnen sich Superkräfte aber auch und man erkennt sie erst einmal nicht, weil man denkt, sie sind schlecht. Meine zum Beispiel: Ich wurde als kleines Mädel von meiner Großmutter Schnattchen* genannt, weil ich ständig alles kommentiert hab, mitunter auch singend – zur Verzweiflung meiner Eltern. Ok, das Singen nicht, aber dieses ständige Geplapper … Ich wurde wirklich oft gefragt, wann der Mund endlich mal still steht. 😉 Schnattchen … ein zweifelhafter Ruf.

Ich bin nicht selten Menschen damit ordentlich auf die Nerven gegangen (und tu das heute noch), dass ich so gern rede. Nun könnte man meinen, das das wirklich eher ein Übel als eine Superkraft ist. Dabei macht die Dosis das Gift, würde ich sagen. Oder anders: Es gibt Situationen und Berufe, da macht echt das Sinn, mit so vielen Worten ausgestattet zu sein.

Wie ich oben schon schrieb: zum Beispiel in so einem Blog. Oder wenn ich Bilderrätsel zeichne und Begriffe verrätsele. Mit vielen Worten kann man auch viele Fragen stellen. Ich erfahre auf die Art recht viel, wenn ich das möchte. Ich könnte jemanden schwindelig quasseln, wenn es sein muss …

Im Ernst – Fragen stellen hilft mir in meinem Job als Grafikerin, weil ich so ganz gut heraus bekomme, was meine Kunden sich wirklich wünschen.

Welche Superkraft hast du? Hast du dir darüber mal Gedanken gemacht? Was ist die Eigenschaft, die einfach zu dir gehört und die dir unangenehm ist, dich nervt? Die, die du zu gern lieber abwählen würdest? Schau doch mal genau hin. Heb mal den Schleier und schau mal genau hin! Ich bin sicher, dass es darunter glitzert …

Es gibt ein Wiegenlied für mich, in dem heißt es “… und werde DU”. Ich mag diese Zeile. Und darum möchte ich dich heute an dich erinnern. Weil wir uns viel zu selten erlauben, ICH zu sein. und immer mehr zu werden.

Ich wünsche dir einen Advent mit vielen wunderbaren “Ich erlaube mir, zu sein, wer ICH BIN”-Momenten. Immer mehr!

Liebst,
deine Zaza

PS Download: Klick aufs Bild – Dieses Bild ist für Handys als Hintergrundbild optimiert.
Du kannst es dir aber auch ausdrucken.

* auch Schnatterinchen – das ist die kleine Ente im Abendgruß vom DDR-Sandmann, die immer so viel geschnattert hat – angeblich! 😉