21. Türchen: Ich entspanne mich jetzt

Wie war das? 21.12.2020 … die große Zeitenwende ist vollzogen. Ab heute sind wir offiziell – laut irdischem Sternenhoroskop, also laut der Astrologen – in die Luftepoche eingetreten und haben die Erdepoche hinter uns gelassen …

Luft heißt zum Beispiel, es wird viel Flexibilität von uns gefordert. Und der Tag geht genauso los: Alles, was bisher Plan war, für heute, morgen … diese Woche, ist schon wieder anders. Ich hab kaum die Äuglein geöffnet, schon trudeln hier die Infos ein.

Eine Lieferung wird eher abgeholt. Ok, Woche umbauen. … Ich bin noch nicht ganz fertig mit nachdenken, da klingelt es. Hallo Frau Gläser, wir haben wir am Abflussrohr was zu tun, bitte schauen Sie mal, dass Ihnen in der Küche nicht alles hoch kommt und … lassen Sie uns bitte mal an die Leitung ran. Und wir würden dann so alle 10min bei Ihnen klingeln und nachschauen und Sie behalten bitte auch Ihren Abfluss im Auge … Oukäi … ich wollte mich grad konzentrieren … aber gut. Mach ich das später.

Das Telefon vibriert. Meine family verkündet die Umplanung von Weihnachten. Macht alles total Sinn, bedeutet für uns auch wieder: neuer Plan. Da fällt mir ein, ich hab das Auto noch nicht umgebucht. – Moment.

Erledigt.

So … ich könnte so weiter machen, da waren noch ein, zwei Sachen dieser Art. Aber darum geht es ja nicht, oder nicht direkt. Mir geht es darum, wie man mit solchen Infos umgeht. Nicht jede Neuigkeit gefällt mir, nicht jede Planänderung fetzt.

ABER … ja in Großbuchstaben … ABER es macht am Ende alles Sinn. Eins greift ins andere und wenn ich mich aufrege und versuche, fest zu halten, was grad schon nicht mehr ist, ärgere ich mich nur, bekomme Bauchschmerzen und bringe nur noch mehr Chaos rein.

Also was könnten wir tun? Nun, ich zum Beispiel hab seit gestern Abend auf die Eingebung gewartet, mit welcher Affirmation ich heute um die Ecke komme. Mit diesem Wochenstartwirrwarr ist sie klar. Jetzt kenne ich sie:

Ich entspanne mich jetzt. … Ich dachte erst, “ich bin flexibel” sei die Info, die ich umsetzen soll. Aber das fühlt sich nicht stimmig an. Weil wer grad sauer ist, fest geht und im Widerstand ist, der ist nicht flexibel. Dem nützt diese Info auch nur nix. Der würde höchstens, wenn er so verrückt gewesen wäre, sich dieses Bild überhaupt aufs Handy zu laden, ebendieses beim Anblick dieser Affirmation entweder anschreien oder in die Ecke pfeffern.

Also macht der Weg dahin, der Weg in die Flexibilität, mehr Sinn. Und der ist: ICH ENTSPANNE MICH JETZT. Atmen, spazieren gehen oder joggen … was auch immer DU brauchst, um dich zu entspannen. Das ist das, was du tun solltest, wenn das Leben dich fragt, wie flexibel du heute, hier und jetzt gerade bist und du der Meinung bist, dass dir das grad üüüüberhaupt nicht in den Kram passt. Entspann dich erstmal und lass kurz los. Vielleicht ist ja sogar was Gutes dran.

Der Witz ist, es fügt sich. Immer. In meinem Beispiel: Erst hieß es, die Lieferung wird eher abgeholt, dann hieß es, Weihnachten umgeplant, um mal bei diesen beiden Beispielen zu bleiben. Die erste Info bedeutet für mich, dass ich etwas, das zu tun ist, vor ziehen darf – ggf. Nachtschicht. Die Zweite: Ich hab mehr Luft im Hier und jetzt. Also doch keine Nachtschicht … Das Leben hat es mir also direkt neu sortiert. Und das macht es nur, wenn ich mit fließe, wenn ich nicht UN-BE-DINGT etwas versuche, ran zu zwingen.

Und hej, bis jetzt hat weder der Rohrmann nochmal geklingelt, noch blubbert es in meiner Küche … ich konnte zumindest diesen Blogpost schonmal in voller Konzentration schreiben. 😉

Also … was auch immer grad ist – entspann dich einfach. Atme erstmal durch.

In diesem Sinne,
auf dass deine Woche gut gestartet ist bzw. du gut rein gefunden hast. Und falls nicht: Entspann dich erstmal …

Liepst,
Zaza

20. Türchen: Es ist nichts zu tun.

“Tue nichts und alles ist getan.” Laotse

Manchmal ist das, was zu tun ist einfach nichts.

Und dazu möchte ich dich heute einladen. Es ist Sonntag, 4. Advent. Wir leben in einer sich verrückenden, sich sehr verändernden Zeit. Energetisch sensible Menschen spüren das. Die Welt riecht anders, leuchtet anders und möchte neu erlebt werden. Und vielleicht nimmst auch du das wahr, wenn du einfach mal inne hältst und NICHTS tust.

Wie? Setz dich hin. Atme. Und achte mal darauf, was du wahrnimmst. Was riechst du? Was hörst du? Ist es kalt? Warm? Wie fühlt sich dein Körper an? Wie der Raum um dich herum? … Komm im Hier und Jetzt an.

Ich wünsche dir einen beSINNlichen 4. Advent.

Liepst, Zaza

19. Türchen: Alles ist relativ

Was ist schon groß oder klein? Oder kraftvoll oder schwach? Es ist relativ. Was ist wahr oder nicht wahr? Man braucht eine Referenz zu dem man das zu Beurteilende in Relation setzen kann … Ich bin groß, wenn ich mich neben meine kleine Nichte stelle. Stehe ich neben einem 2m-Mann, bin ich klein.

Und so verhält es sich irgendwie mit allem. Warm oder kalt? Neu oder alt? Gut oder schlecht? Hilft? Hilft nicht? Es ist alles in der Relation zu sehen.

Und so ist es nicht nur mit dem was wir außerhalb unserer selbst wahrnehmen. So ist es auch in uns. Was ich groß mache in mir, ist groß. Und ich kann entscheiden, wie groß oder relativ. Ich allein. Ich kann entscheiden, ob ich dem Drama folge und mir alle Horrornachrichten rein ziehe oder ob ich in mich gehe und den Frieden in mir spüre.

Ich entscheide, in welche Welt ich eintauche und ob es in mir eng und kalt wird oder weit und hell und welcher Wahrheit in mir ich folgen möchte. Und ja, auch Wahrheit ist relativ – sogar in mir selbst 😉 … Was für mich heute stimmt, kann morgen gaaaanz anders aussehen.

Was würde passieren, wenn wir diese Frage aktiv in uns tragen? Wir würden möglicherweise aus dem klein-klein-Detaildenken heraus treten und wir würden vielleicht auch ahnen, dass es Perspektiven gibt, die sich uns nicht erschließen. Oder mindestens und vorstellen können.

Ich erlebe es so, dass ich mit dieser Frage immer wieder zurück in die Leichtigkeit finde. In den Fluss komme. Und mich aus der Enge eines Tunnelblicks lösen kann. Ich glaube mittlerweile, dass es mehr darum geht, hier alles in Freude und Leichtigkeit zu erleben. Weil anders kann ich mir nicht erklären, warum unser Leben immer genau dann “flutscht”, wenn wir gut drauf sind, verliebt oder begeistert … also eher Weite und Freude in uns tragen. Und wenn das so ist, macht es doch Sinn, sich darum zu kümmern, diesen Zustand in sich zu halten. Oder?

Und darum habe ich dir heute dieses Bild geschenkt. Im Grunde verschwimmen ja in allen meinen Bildern die Welten und genau das macht den Reiz aus. Und ich bin überzeugt davon, dass wir alle ein Leben leben, in dem sich täglich Welten verweben und wir bekommen es nur nicht (immer) mit.

Also … ich wünsche dir – auch ohne Einstein studiert zu haben – vielviel erleichternde Relation in deinem Leben.

Liepst, Zaza

18. Türchen: Ist das wirklich so?

Die heutige Frage hat es in sich für alle die, die eine fest zementierte Meinung und immer Recht haben.

Wenn du fest stellst, dass du im Streit bist mit jemandem und dich innerlich hoch fährst, weil du der Meinung bist, dass der andere jetzt unbedingt deinen Standpunkt verstehen muss. UN-BE-DIGT!!! … ja dann, probier doch mal was Neues. 🙂

Ich lade dich ein, in dem Moment mal kurz aus der Situation raus zu gehen. Aufs Klo zum Beispiel, oder geh dir Wasser aus der Küche holen oder hab einen dringenden Telefontermin … unterbrich das Gespräch/die Diksussion/den Streit und geh raus. Und frage dich mal: ist das WIRKLICH so?

Atme. Eine Freundin von mir hat mich in solchen Situationen gern eine Runde um den Block geschickt. Was hab ich gekotzt, wenn ich das tun sollte, weil ERSTMAL sollte sie endlich kapieren, wovon ICH rede … so sehr, dass ich ihren Standpunkt nicht mehr wahrnahm und mich in der Situation und an meiner Sicht auf die Dinge fest gekrallt habe. Ergebnis: Streit. Mindestens eine von uns hatte danach keine Kraft mehr für den restlichen Tag.

Total sinnlos, wenn du mich fragst. Mir zieht sich immer noch der Solarplexus zusammen, wenn ich dran zurück denke. Und ich bin da immer noch nicht wirklich cool und entspannt. Sobald ich denke, der andere versteht mich nicht laufe ich Gefahr, in diese Falle zu rennen. Passiert mir immer weniger. Und immer öfter erkenne ich es im Moment, wo es läuft. … Ich will damit sagen, es ist nicht meine leichteste Übung. ABER es ist möglich.

Am Ende ist das auch sowas von egal. Was ist schon Recht haben? Es hat so oder so jeder seine eigene Wahrheit. Also kann ich sie ihn auch lassen, oder? Es ist doch so: Totale Übereinstimmung ist eine Illusion in meiner Welt. Warum? Stecke ich im andern drin? Weiß ich WIRKLICH, wie er denkt und fühlt?

Wenn ich merke, ich kann mich grad nur schwer auf diese Frage einlassen, weil mein Hirn mir gern erklären möchte, am besten aus “allen” Perspektiven – also aus allen, die mein Rechthaben bestätigen 😉 – wenn ich also merke, ich bin im Widerstand gegen die Frage und lenke mich mit lauter innerer Rechthaberei-Erklärungen von der Frage ab, dann nutze ich auch gern eine kleine Affirmation und fange an mit mir zu diskutieren und mich in die Schuhe des andern zu stellen. (Also wenn du mich mal im Park oder auf der Straße triffst, wie ich mit mir selbst diskutiere, weißt du, was ich grad tu. Ich verlasse mein Rechthabenmüssen. 😉 )

Darfst du dir in etwa so vorstellen: So, liebe Zaza, Rechthaben ist irrelevant. Das wissen wir schon. Also … Ist das, was du dir hier wie eine Irre ständig erklärst, ist das WIRKLICH so?
… ja!
… Woher willst du das wissen? wenn es viele verschiedene Wahrheiten gibt und jeder die Welt aus einer andern Warte betrachtet … woher willst du dann wissen, dass deine Sicht die richtige ist …?!
… hmmm … kann schon sein …
Ist das wirklich so, was du denkst? Bist du dir sicher?
… hmmmmnein ….
Und wenn du selbst gehört und verstanden werden möchtest … warum soll dann nur deine Meinung gelten und nicht auch die des andern? Gleiches Recht für alle? …
– das ist der Moment, wo ich kleinlaut einknicke –
Also – wenn es nicht unbedingt wirklich so ist … wie könnte es denn noch sein???
– und dann fang ich an nachzudenken … –

Also … wie wäre es mit einer neuen Perspektive? Wie wäre es, mal auf die Welt zu schauen und sich zu fragen: Ist das wirklich so? Ist das, was ich wahrnehme wirklich so, wie ich denke, dass es ist? …

Liepst,
Zaza

PS Und falls du lieber schriftlich solche Mitdirselbst-Gespräche führst … dann schau dir doch mal mein Notizbuch an. Vielleicht magst du dir eins davon bestellen?

PPS Ja, wie im ganzen Kalender kannst du dir das heutige Türchenmotiv herunter laden und auf deinem Handy nutzen. … Oder ausdrucken und an deinem Arbeits- oder Lieblingsstreitplatz aufhängen …

17. Türchen: Du bist Licht

… und selbst wenn es sich grad nicht so anfühlt, kannst du das Licht sein für andere. … für die Omi im Erdgeschoss, für die du den Müll runter gebracht hast. Für den Nachbarn, der immer so grimmig schaut und mit dem du einige Wort gewechselt hast weil du weißt, dass er eigentlich nur einsam ist und nicht “böse” … für das Kind, dessen Strahlen du erwiderst …

Ist klar, was ich meine, oder? So eine kleine Geste kann so viel sein in diesen Zeiten. Ich meine, nicht jeder von uns ist zum Leuchtturm geboren und strahlt gleich auf Hunderte aus. Aber im Kleinen, da, wo du lebst, dein Licht mit denen die dich umgeben zu teilen, das geht für jeden von uns. Das ist eine Haltung, die du einnehmen kannst. (Wie so vieles andere. Das gehört hier nicht her, aber ich hab es von einer guten Freundin gelernt und solltest du diese Zeilen lesen, wirst du schmunzeln gerade und ich möchte dir danken. Dass man – egal, was gerade los ist – eine klare Haltung einnehmen kann und sich selbst und anderen darin eine Orientierung sein kann, war eine meiner wichtigsten Lebenslektionen.)

Zurück zum Licht. Wenn du nicht ganz weißt, wie sich das anfühlen könnte, dieses Licht … dann schnupper mal an einer Zitronenschale oder an einem guten Zitronenöl, mach die Augen zu und erinnere dich an einen sonnigen Sommertag. Und dieses Gefühl trage in dir und gib es weiter. So schwer ist das nicht.

Lade dir gern das Bildchen herunter, speichere es ab als Sperrbildschirmbild auf deinem Handy und erinnere dich jedes Mal, wenn du das Telefon in die Hand nimmst daran, dass du heute für alle andern das Licht bist. Es ist so wichtig.

Für die pragmatischen unter euch: LÄCHLE! Auch wenn du gerade eine Maske trägst, ist das sichtbar! (Ich meine hier diese Stoffteile, die wir uns gerade alle draußen um das Gesicht wickeln sollen.) Man kann so lächeln, dass es die Augen erreicht und das sieht man nicht nur über die Maske hinweg, man hört es auch am Telefon … es ist SPÜRBAR da.

In diesem Sinne, leuchte für die anderen. Je dunkler sie sind, umso heller kannst du leuchten. Je dunkler, desto dringender ist ein Licht nötig, würde ich mal behaupten. Damit meine ich nicht, dass du dich runter ziehen lassen sollst . Es gibt ja auch die, die unbedingt ihren Schitt überall verteilen möchten, auf dass er überall klebt. Geh einfach weiter. Lächle, wünsch ihm oder ihr alles Gute auf ihrem Weg. Wenn du an Segnen glaubst, segne sie. Und geh weiter. Wer sein Bäh-Bäh behalten will, kann das gern tun.

Und es gibt die, die dankbar sind und bei denen du zuschauen kannst, wie sich das Gesicht erhellt, nur weil du sie angestrahlt hast oder dich bedankt oder ihnen geholfen hast. Die, bei denen deine Geste im Herzen landet. Und die strahlen dann auch … zu dir zurück und zu anderen. Die, die dein Licht im Herzen verstehen und sich davon berühren lassen, werden es weiter verteilen und andere berühren, die es dann wieder weiter verteilen …

Und so hast du hier oder da vielleicht “nur” mal gelächelt … aus deiner kleinen Warte heraus. Aber weißt du, wo es landet? Ich übertreibe jetzt, Achtung! … Weißt du, wer, weil du dein Licht in die Welt gegeben hast, irgendwo auf dieser Welt nicht von der Brücke springt und neue Hoffnung schöpft?

In diesem Sinne: Leuchte, du strahlender Stern! Tanze durch dein Leben, EGAL, was grad ist. 💖

Liepst, Zaza

16. Türchen: Heute ist ein guter Tag ….

Heute ist ein guter Tag für dein strahlendstes Lächeln. Warum? Einfach so!

Braucht es immer einen Grund, um der Welt entgegen zu lächeln? … Du magst einwenden, dass die Welt gerade nicht zum Lächeln einlädt und du keinen Grund hast für irgendwelche Fröhlichkeiten.

Und ich sage: GERADE DANN ist es wichtig.

Es gibt diesen Spruch: Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Also … Was denkst du, passiert, wenn du lächelst? Wenn du deine Aufmerksamkeit heute testweise mal in alles steckst, was dich zum Lächeln bringt?

Es könnte sein, dass du gute Laune bekommst. Es könnte sein, du erhältst Lächeln zurück, deine Gespräche verlaufen freundlicher, du findest schneller Lösungen, die Arbeit geht dir besser von der Hand … Es könnte sein, dass der Tag Spaß macht. Und dann rate mal, was du auf die Art in dein Leben einlädtst.

Ich behaupte nicht, dass die Welt grad rund läuft wie frisch geölt und dass es keine Herausforderungen zum Meistern gibt (meist getarnt als so genannte Probleme 😉 ) … ich behaupte: es wird leichter. Leichter für dich und für andere. Mit einem einfachen strahlenden Lächeln.

Also … erinnere dich gern immer wiederdran: Today is a good day for a bright smile.

Und today ist immer. Auch morgen ist wieder today und übermorgen und …

Und falls es für dich heute (noch!) nicht so einfach geht, aus dem Nichts heraus zu strahlen, hör hier mal rein und lass dich anstecken. Pflichthörtüre sozusagen 😉 Weil Lächeln macht glücklich. Dich und andere.

Liepst und mit einem strahlenden Lächeln für dich,
Zaza

PS Ja auch dieses Bild kannst du dir gern wieder runterladen. Klicke einfach aufs Bild. 💞

15. Türchen: Wie liebevoll möchtest du heute sein?

Blöde Frage? Warum? Ich mag diese Frage. …

Ich glaube, da ist IMMER Luft nach oben. Es gibt jeden Tag etwas, das uns triggert, nervt, verunsichert, ärgert. Und ich behaupte, dass die meisten von uns dann eher unwirsch oder ungehalten reagieren. Manche auch aggressiv oder anderweitig emotional. Ich halte das auch erstmal für einigermaßen normal, dass wir nicht zwingend liebevoll reagieren – also aus der Liebe heraus. Nur ist das in meinen Augen kein Grund, sich diese Frage nicht immer mal wieder zu stellen und uns genau in diesem Moment, wo uns etwas wirklich triggert, daran zu erinnern, dass unsere Reaktion auf etwas immer und ausschließlich BEI UNS liegt und damit auch vordergründig nur mit uns etwas zu tun hat.

Bei uns? Ja bei uns. Bei wem sonst?

Ich behaupte sogar, dass die heutige Afformation ein Akt der Selbstliebe ist. Weil, wenn ich es schaffe, mit Triggern liebevoll umzugehen, dann bin ich auf die Art auch mit mir liebevoll umgegangen. Weil ich den Teil, der in mir noch unaufgeräumt ist und reagieren muss, mit Liebe begegne. Im Grunde könnte ich DANKE! sagen. Hat der andere mich doch auf einen Punkt auf meiner ganz persönlichen to-do-Liste aufmerksam gemacht. Ich möchte dir dazu einen Vortrag zu den Arschengeln von Robert Betz ans Herz legen. Der bringt es schön auf den Punkt und zeigt auf, welche Haltung dieses Gemecker im Außen (also mit denen die uns triggern) dahinter steckt. Wenn immer die andern … ja dann bleib ich ja immer das Opfer. Das Dumme daran ist, mit dieser Haltung bin ich allem ausgesetzt, was mich umgibt und kann (und werde) an meinem Leben nichts ändern. Das mag den Einen oder Andern entspannen – nur … wenn sich nichts ändert, kann auch nichts besser werden. Der andere wird nicht aufhören, mich zu triggern …

Sehr spannend in diesem Zusammenhang auch ein Buch von Rüdiger Dahlke: Das Schattenprinzip. Interessant für alle, die sehr viele Arschengel um sich herum haben und das ändern möchten.

Es hat also vordergründig mit mir zu tun, was mich nervt, ärgert, verunsichert … was etwas in mir auslöst. Die gute Nachricht: Da es MICH betrifft, hab ich auch den allergrößten Handlungsspielraum. Denn MICH kann ich ändern. Andere eher nicht 😉

Also … Wie liebevoll möchtest du heute sein?

Liepst,
deine Zaza

PS Das Motiv kennst du schon … was es damit auf sich hat, und warum sich hier Orange und Limette küssen … das findest du hier.

14. Türchen: Ich bin ja da.

So wichtig es ist, dass wir uns um uns selbst kümmern, es geht nicht immer nur um uns. So einfach ist das.

Es gibt Zeiten, da ist dieser Satz – so er denn von Herzen kommt und GENAUSO gemeint ist – heilsamer als jede Medizin. Dazu gehört auch, mit jemandem zu sein. Ohne, etwas schön zu reden, klein zu machen, weg zu reden … dazu gehört, das, weswegen der andere uns gerade braucht, in seiner Gänze auszuhalten. Gar nicht so einfach …

Ich bin ja der Meinung, dass Situationen, die diesen Satz brauchen, GAR keine andern Worte vertragen. Und ich rede gern … 😉 … Dennoch, jedes Wort wäre dann zuviel. Dieser Satz:

Ich bin ja da.

Und dann da-SEIN. 100% von dir. Ohne Drama, ohne Aufregung. Ein einfaches Halten. Im Moment. Gemeinsam SEIN. Gemeinsam Atmen, wenn der andere grad am Rad dreht. Sich im Atem verbinden und dem andern helfen, sich zu beruhigen.

Und ja, es gibt auch die Situationen, da darf man sich selbst sagen, dass man für sich da ist. klingt vielleicht albern, hilft aber: Setz dich vor den Spiegel und schau dir in die Augen. In die Augen, nicht auf die Pickel, nicht auf die Falten. In die Augen. Und wenn du merkst, du hast dich erreicht, sag es dir. Sag dir laut: Ich bin ja da.

Ich weiß nicht genau, warum das funktioniert, aber es funktioniert. Es ist ein bissel, als würde deine Seele zu dir sprechen oder etwas Größeres als du selbst es bist und sagen: Hej, du bist nicht allein, ich bin IMMER bei dir. Ich bin ja da. Und darin liegt etwas unglaublich beruhigendes.

In diesem Sinne, sch*** drauf, wie die Welt da draußen grad am Rad dreht. DU bist ja da. Verstehst du? Und falls nicht, dann bin ich es. Dann lade dir das Bildchen runter direkt auf dein Handy, speicher es als Sperrbildschirmfoto und erinner dich jedes Mal, wenn du dein Telefon in die Hand nimmst daran: ICH BIN JA DA!

Liepst,
Zaza

13. Türchen: Es darf schön sein.

Darf es? Ja darf es. Sogar so schön, dass es glitzert und glänzt. Das Haus, dein Leben, deine Beziehungen. Du hast das verdient.

Und weil zu oft wir selbst die Einzigen sind, die sich da im Weg stehen, dass es richtig glitzerig glänzt in uns, habe ich dir hier diese kleine Erinnerung geschaffen.

Der einzige, der hier dafür die Erlaubnis erteilt, bist du. Also halte ich es heute kurz und gehe ein klein wenig mein Haus schmücken … 3. Advent … ich möchte, dass es da auch im Außen etwas glitzert und glänzt und wenigstens ein paar Kerzen leuchten … weil es schön sein darf. 😉

Viel Freude mit diesem Motiv,
Liepst,
Zaza

PS Wenn du noch ein schönes Weihnachtsgeschenk suchst, das nicht mein Noitzbuch ist 😉 … dann hab ich noch etwas Besonderes für dich, eben weil es schön sein darf: eine Raindrop. Das ist eine energetische Zuwendung/Behandlung, die ein klein wenig ist wie eine Massage, nur viel sanfter und – wie ich finde – sehr kraftvoll. Das Ganze heißt Raindrop, weil da ätherische Öle sanft – wie Regentropfen – auf deinen Rücken fallen und das ihre zu meinem Tun hinzu tun. Einige Griffe aus der Physiotherapie krönen das Ganze. Du darfst dir das Ganze vorstellen, wie einen Kurzurlaub auf der Massageliege. Alles klar? Nein? Dann schreib mir eine Email und ich rufe dich gern zurück und beantworte deine Fragen. 😍 … Und ja klar machen wir das Ganze erst dann, wenn wieder weniger Abstand möglich ist. Aber so ein Gutschein … 😉

12. Türchen: Ich bin im Gleichgewicht

GLEICHGEWICHT: Ausgeglichenheit, Ausgewogenheit, Balance, Harmonie, Stabilität, Equilibrium, Gleichstand, Gleichmaß … auch: Seelenstärke, Gelassenheit, innere Mitte

Ich habe dieses Motiv dazu genommen, weil ich es für sehr wichtig halte, dass wir alle – gerade in diesen Zeiten – uns darum kümmern, dass wir in eine innere Ausgewogenheit und Balance kommen und möglichst auch bleiben. Einfach, weil wir so am stabilsten und (auch körperlich) gesündesten in unserem Leben stehen. Und wer stabil steht, kann sich selbst Halt geben. Und wer sich selbst Halt ist, fällt nicht um, wenn die Liebsten um ihn herum mal straucheln. Und im Idealfall haben die dadurch dann gelernt, selbst so für sich zu sorgen, dass sie diese Stabilität auch selbst erreichen können und stehen dann wie eine Eins, wenn man selbst mal stolpert oder wankt.

Ich meine, wir sind Menschen … da bleibt das nicht aus, dass wir auch mal straucheln oder unsicher werden, dass wir aus unserer Mitte fallen. Wie schön, wenn dann nicht alle um uns herum gleich mit umkippen … Ich behaupte sogar, dass, wenn man einmal gelernt hat, seine Mitte zu finden, oder wenigstens in die Nähe zu kommen, diesen Zustand auch als inneren Abdruck in sich trägt, wenn es turbulent zu geht und man grad nicht so richtig “rund” läuft. Und dass dann die Turbulenzen nicht gleich ins uferlose rutschen.

Die Frage ist also: Wie mache ich das mit der Mitte? Wie halte ich mich stabil? … Ja, wie machst DU das?

Ich glaube, das ist ein Prozess, der sich verändert und man wird sozusagen immer mittiger im Laufe seines Lebens … MIR hilft es, regelmäßig zu meditieren*. Mir hilft es auch, kopfüber ins Wasser zu springen und eine Runde zu schwimmen. Jemand anders braucht vielleicht einen Waldspaziergang oder Sport. Auch toll: eine Runde tanzen oder Musik hören, kochen … (mehr als essen 😉 ) … und mich unterstützen dabei auch meine ätherischen Öle**.

Wie ist das mit dir? Was hilft DIR, dich zu zentrieren und in Balance zu kommen? Was entspannt dich? Schreib es mir gern in die Kommentare.

Liepst,
Zaza

* Stichwort Meditieren: Ich halte es für so wichtig, weil es auf vielen Ebenen Sinn macht, zu meditieren: Dein Immunsystem freut sich und arbeitet besser, wenn du meditierst. Du bist mehr im Kontakt mit dir, deinen Gefühlen und Bedürfnissen. Dein Stresslevel sinkt, du kommst besser mit Herausforderungen klar, kannst dich besser konzentrieren und deinen Fokus halten und du kannst in deinem Unterbewussten aufräumen. Das sind nur einige der Vorteile.

Falls du das gern mal ausprobieren möchtest, habe ich dir hier ein paar Klassiker verlinkt. Zum Einstieg empfehle ich Dir, mal nach den kostenfreien 21 Tage-Meditationen von Deepak Chopra Ausschau zu halten, die er regelmäßig durchführt.

Auf YouTube gibt es auch sehr schöne Meditationen von MojoDi (hier verlinkt: Meditier mit mir Folge 10 | Innere Ruhe | Zentrierung | Stille Meditation) Und wer sich intensiver mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung und Meditation beschäftigt, der kommt an Dr. Joe nicht vorbei.

Und zuletzt noch eine schöne Erdungsmeditation von Kurt Zyprian Hörmann, die ich gern als Einstieg nutze, wenn ich danach frei meditieren möchte, also keiner Anleitung folge.

** Es gibt eine wunderbare ätherische Öl-Mischung, die darauf ausgelegt ist, dich auf der emotionalen Ebene in Balance zu bringen und die dich darin unterstützen kann, deine Energie im Körper auszugleichen. Funktioniert in Kombi mit Meditieren bei mir super. Das sprengt hier aber den Rahmen, tiefer darauf einzugehen. Wenn es dich interessiert, was du mit ätherischen Ölen alles positiv beeinflussen kannst und du die Wunderwelt dieser kraftvollen Essenzen betreten magst, schreib mir eine Mail und ich öffne dir gern die Tür zu dieser Welt.

PS Bild runterladen: Klick aufs Bild und es öffnet isch in einem neuen Tab, da kannst du es bequem runter laden. Falls das nicht klappt, schreib mir eine Mail, dann schicke ich es dir zu.