17. Türchen: Du bist Licht

… und selbst wenn es sich grad nicht so anfühlt, kannst du das Licht sein für andere. … für die Omi im Erdgeschoss, für die du den Müll runter gebracht hast. Für den Nachbarn, der immer so grimmig schaut und mit dem du einige Wort gewechselt hast weil du weißt, dass er eigentlich nur einsam ist und nicht “böse” … für das Kind, dessen Strahlen du erwiderst …

Ist klar, was ich meine, oder? So eine kleine Geste kann so viel sein in diesen Zeiten. Ich meine, nicht jeder von uns ist zum Leuchtturm geboren und strahlt gleich auf Hunderte aus. Aber im Kleinen, da, wo du lebst, dein Licht mit denen die dich umgeben zu teilen, das geht für jeden von uns. Das ist eine Haltung, die du einnehmen kannst. (Wie so vieles andere. Das gehört hier nicht her, aber ich hab es von einer guten Freundin gelernt und solltest du diese Zeilen lesen, wirst du schmunzeln gerade und ich möchte dir danken. Dass man – egal, was gerade los ist – eine klare Haltung einnehmen kann und sich selbst und anderen darin eine Orientierung sein kann, war eine meiner wichtigsten Lebenslektionen.)

Zurück zum Licht. Wenn du nicht ganz weißt, wie sich das anfühlen könnte, dieses Licht … dann schnupper mal an einer Zitronenschale oder an einem guten Zitronenöl, mach die Augen zu und erinnere dich an einen sonnigen Sommertag. Und dieses Gefühl trage in dir und gib es weiter. So schwer ist das nicht.

Lade dir gern das Bildchen herunter, speichere es ab als Sperrbildschirmbild auf deinem Handy und erinnere dich jedes Mal, wenn du das Telefon in die Hand nimmst daran, dass du heute für alle andern das Licht bist. Es ist so wichtig.

Für die pragmatischen unter euch: LÄCHLE! Auch wenn du gerade eine Maske trägst, ist das sichtbar! (Ich meine hier diese Stoffteile, die wir uns gerade alle draußen um das Gesicht wickeln sollen.) Man kann so lächeln, dass es die Augen erreicht und das sieht man nicht nur über die Maske hinweg, man hört es auch am Telefon … es ist SPÜRBAR da.

In diesem Sinne, leuchte für die anderen. Je dunkler sie sind, umso heller kannst du leuchten. Je dunkler, desto dringender ist ein Licht nötig, würde ich mal behaupten. Damit meine ich nicht, dass du dich runter ziehen lassen sollst . Es gibt ja auch die, die unbedingt ihren Schitt überall verteilen möchten, auf dass er überall klebt. Geh einfach weiter. Lächle, wünsch ihm oder ihr alles Gute auf ihrem Weg. Wenn du an Segnen glaubst, segne sie. Und geh weiter. Wer sein Bäh-Bäh behalten will, kann das gern tun.

Und es gibt die, die dankbar sind und bei denen du zuschauen kannst, wie sich das Gesicht erhellt, nur weil du sie angestrahlt hast oder dich bedankt oder ihnen geholfen hast. Die, bei denen deine Geste im Herzen landet. Und die strahlen dann auch … zu dir zurück und zu anderen. Die, die dein Licht im Herzen verstehen und sich davon berühren lassen, werden es weiter verteilen und andere berühren, die es dann wieder weiter verteilen …

Und so hast du hier oder da vielleicht “nur” mal gelächelt … aus deiner kleinen Warte heraus. Aber weißt du, wo es landet? Ich übertreibe jetzt, Achtung! … Weißt du, wer, weil du dein Licht in die Welt gegeben hast, irgendwo auf dieser Welt nicht von der Brücke springt und neue Hoffnung schöpft?

In diesem Sinne: Leuchte, du strahlender Stern! Tanze durch dein Leben, EGAL, was grad ist. 💖

Liepst, Zaza

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