31. Türchen: Das Neue ist immer schon da …

… es wächst in uns heran. Anfangs meist unbemerkt. Es bringt neue Gedanken, neue Gefühle, andere Schwingungen mit sich mit. Leise, ganz leise …

Nicht immer bemerkten wir, dass hier etwas Neues entsteht. Und dann … scheinbar wie aus dem Nichts heraus kommt der Moment, in dem uns klar wird, dass sich etwas Neues seinen Weg in unser Leben bahnt um sich zu entfalten. Wir können es anschauen, damit anfangen zu kommunizieren, ihm Fragen stellen, … und wir können es nicht beschleunigen. Es braucht seine Zeit, bis es soweit herangereift ist, dass es sich in unser Leben setzt.

Oft durch einen schmerzhaften Prozess. Wenn der Moment gekommen ist, zeigt es sich und will geboren werden. Und wenn wir uns dem vertrauensvoll hingeben, dann hat es seinen Platz in unserem Leben. Vielleicht nicht immer so, wie wir es uns vorgestellt haben. Aber immer so, dass es uns wachsen lässt.

Ich schreibe diesen Post heute etwas verfrüht, am Vorabend des 31. Türchens. Morgen werde ich dafür weniger Muße haben und heute, am Vorabend, ist eh mein philosophisch-nachdenklicher, dankbarer Tag. Seit 15 Jahren.

Morgen ist Silvester, das Jahr verabschiedet sich und übermorgen erwachen wir in 2021. Für viele Menschen ist das ein Grund, darüber nachzudenken, wie sie leben möchten, was sie verändern möchten und wer sie sein werden. Grund genug für mich, dieses Jahr 2020 mit diesem Bilderkalender zu beenden, der den Einen oder Anderen hoffentlich an sich und seine Werte zu erinnern vermochte. Vielleicht hat er ja dich oder dich … oder dich? … daran erinnert, mal wieder nach deiner besten Version Ausschau zu halten und sie hervor zu holen und zu leben. Erinnere dich.

Ich erinnere mich seit 15 Jahren jeden 30. Dezember daran, wie sich das Neue in meinem Leben seinen Weg nach draußen gebahnt hat. Heute ist “es” ein junger Mann, der morgen, an Silvester, seinen 15. Geburtstag feiert und dessen Anwesenheit in meinem Leben mich immer wieder darüber nachdenken lässt, was ich ihm vorleben möchte. Und der mir gnadenlos spiegelt, was davon ich noch nicht lebe 😉 Und der mir gezeigt hat, was Wunder sind und dass Liebe wachsen kann und keinen Grund braucht.

Viele haben uns auf seinem Weg bereits begleitet und uns unterstützt. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir alle noch leben und dass wir diese spannende, aufrüttelnde Zeitenwende derzeit erleben dürfen. Und ich danke JEDEM, der uns dabei Unterstützung, Halt, Lebensretter und Inspiration war. Ihr wisst schon, wen ich meine, wenn ihr das lest.

Und – um die Kurve wieder zum Anfang zu kriegen 😉 – auch heute, hier und jetzt, sitzt ein Same für etwas Neues bereits in uns und wächst, um zur rechten Zeit aus uns heraus zu brechen und zu voller Blüte sich zu entfalten. Ein neuer Gedanke, eine neue Gewohnheit, eine neue Haltung zu den Dingen im Leben, eine neue Gewissheit … was es auch immer ist, hüte es, pflege es, schau es dir genau an und wenn es etwas Gutes in die Welt bringen kann, dann behandle es sorgsam und verhilf ihm zum Leben.

Ich wünsche dir und euch und allen ein gesundes, spannendes NEUES Jahr. Möge das alte in Frieden sich zur Ruhe legen und dem Neuen Raum geben.

Als ich beim Vipassana* war vor 2,5 Jahren, habe ich am letzten Tag bzw. am ersten Tag, an dem wir wieder reden durften, zum Abschluss der 10tägigen Schweigezeit, die Meditation der liebevollen Güte erleben dürfen, deren Text ich hier gern ins Deutsche übersetzt als Abschluss meiner 31-Tage-Tour durch meine Gedanken- und Bilderwelt der #Erinnermichs zitieren möchte. Mich hat das damals sehr berührt:

Möge ich glücklich sein.
Möge ich gesund sein und frei von Leid.
Möge ich frei sein von Hass und Gier.
Möge ich voller Ruhe, Frieden und Gelassenheit sein.

(gerichtet an jemanden, den du magst)
Mögest du glücklich sein.
Mögest du gesund sein und frei von Leid.
Mögest du frei sei von Hass und Gier.
Mögest du voller Ruhe, Frieden und Gelassenheit sein.

(gerichtet an jemanden, den du NICHT magst)
Mögest du glücklich sein.
Mögest du gesund sein und frei von Leid.
Mögest du frei sei von Hass und Gier.
Mögest du voller Ruhe, Frieden und Gelassenheit sein.

(gerichtet an alle Menschen und Wesen, sichtbar und unsichtbar, die es gibt)
Mögest du glücklich sein.
Mögest du gesund sein und frei von Leid.
Mögest du frei sei von Hass und Gier.
Mögest du voller Ruhe, Frieden und Gelassenheit sein.

In Liebe, Zaza

PS Happy Birthday, Großer! I love u ❤️

*Vipassana … in ganz kurz für die, die es nicht kennen: 10 Tage schweigen und meditieren, mit straffem Zeitplan, frühfrüh aufstehen, getrennt nach Geschlechtern und nicht reden – gilt für den Mund und den Körper = auch Augenkontakt wird vermieden zum Beispiel. Man soll sich einfach ungestört auf diesen Prozess einlassen können und der hat es in sich. Am Ende wird er gekrönt von der liebevollen Güte-Meditation, die ich persönlich als sehr intensiv und beglückend erlebt habe. Wenn du mehr drüber erfahren magst, schau einfach mal hier nach und probier diese Meditation gern mal aus oder schau dir das hier an, hier erklärt SN Goenka die Praktik … und Metta mit ihm pur ohne Erklärung hab ich hier auch für dich..

30. Türchen: Wie rum ist eigentlich richtig rum?

… alles eine Frage der Perspektive. Klare Sache 😉

Ich mein, wenn wir sagen, der Himmel ist oben, ist er ja gleichzeitig unten, wenn wir uns überlegen, dass er für die, die “unter” uns auf der Erde grad “Kopf stehen”, ja auch nur oben ist …

Hä?

Naja, wir sagen, der Himmel ist oben und wenn wir vom Universum sprechen, werden wohl nur Dr. Joe-Versierte, also die, die ständig oder wenigstens immer mal wieder mit Herrn Dispenza gen unendlich weitem Raum um uns herum meditieren, antworten, es sei überall und um uns herum. Alle andern – behaupte ich mal so – schauen vermutlich hoch zu den Sternen, zeigen mit dem Finger hin und sagen: Da. Und haben damit ja auch Recht.

Also wie rum ist jetzt richtig rum? Ist oben echt oben? Und unten unten? Und wie ist das, wenn wir auf dem Kopf stehen oder liegen? Wo ist dann oben und warum? Und was stimmt denn dann? Und ist das überhaupt wichtig???

Ein Glück gibt es die Perspektive, sonst wären wir echt am Ar*** !

Mir persönlich isses ja egal, wie rum richtig rum ist, wer Recht hat und was stimmt oder nicht stimmt. Hauptsache es stimmt für mich und das was DU siehst, denkst, fühlst, stimmt für DICH. Unabhängig davon glaube ich an die Liebe und denke, dass es schön ist, dass wir so verschieden sind und die Welt so unterschiedlich erleben. Was für eine Vielfalt!

Warum ich dir dann diese Frage hier rein gebe? Weil ich auch an die Vielfalt glaube und es spannend finde, immer mal wieder neue Perspektiven einzunehmen, die alles auf den Kopf stellen. Weil ich glaube, dass es uns hilft, uns zu lassen, wie wir sind und weil ich glaube, dass das einer der wichtigen Punkte in der Liebe ist: sich lassen zu können. Einfach so lassen. Und lieb haben. Von Herzen.

Also … was denkst du, wie rum ist richtig rum? Und ist das überhaupt relevant? Denk mal drüber nach 😉 (würde mein Vater jetzt vermutlich das Ganze kommentieren, hätte er mich hier so gedanklich umgerührt, wie ich es mit euch grad getan hab 😉 )

Liepst, Zaza

29. Türchen: Heute zeige ich mich

Sind wir nicht alle allzuoft darauf bedacht, unsere Schokoladenseite zu zeigen? Wir wollen bestimmen, wie uns andere wahrnehmen. Und das nicht nur in den Sozialen Medien. Wir stellen uns dar, wir gestalten unser Profil. Und wir behalten uns vor, zu verstecken, wer wir wirklich sind. Wir denken, wir können alles kontrollieren.

Ich behaupte: auf die Gefahr hin, dass wir uns selbst vergessen.

Und ich behaupte: That’s bullshit.

Wenn wir im echten Leben mit sensitiven Menschen gesegnet sind, bekommen die sowieso mit, was los ist hinter der Fassade. Und der Rest spürt, dass da etwas nicht stimmt … Es lohnt sich also gar nicht, sich zu verstecken und nur das zu zeigen, was wir möchten, was andere wahrnehmen. Es geht nur sinnlos auf Kosten unserer Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Also … wie wäre es, wenn wir uns zur Abwechslung einfach zeigen, wie wir sind? Zeigen, wenn wir verletzlich sind. Zeigen, wenn wir unsicher sind. Zeigen, wenn es uns grad nicht so gut geht. Wenn wir einfach sind, wer wir sind …

Und nein, das ist keine Einladung zum gelebten Dramoulette. Es ist die Einladung, sich nicht so wichtig zu nehmen und sich in seinem Sein zu offenbaren. Ehrlich zu sein. Dann sieht eben der andere, dass wir grad nicht so diszipliniert sind, wie wir es gern wären. Oder dass wir einen Fehler gemacht haben … NA UND? Wir sind Menschen, wir müssen nicht perfekt sein. Wir sind gemacht für Fehler. Weil wir daraus lernen. Und wir sind gemacht, um uns zu erfahren. Wie soll das gehen, wenn wir dauernd verstecken spielen?

Andere bescheißen geht nur auf Kosten der eigenen Glaubwürdigkeit. Und wenn wir uns selbst nicht mehr glauben können, wem dann?

Also … Wer bist du? Wie geht es dir WIRKLICH? Und wie wäre es mit einem Experiment? Wie wäre es, du zeigst dich heute pur und so, wie du bist? … Da, genau da liegt deine Schönheit.

Ich freue mich, dir zu begegnen.
Liepst, Zaza

28. Türchen: Was ich rein gebe, ist was ich ernte

Die Frage, die sich daraus ergibt, ist: Was möchtest du ernten? Was möchtest du erleben?

Im Grunde führt dich die Frage bis dahin, wer du sein möchtest und schwupps hast du deinen roten Faden, was du in dir verändern möchtest, was heilen darf und gehen und was neu entstehen.

Darum hab ich auch diese Affirmation heute heraus gesucht. Viele von uns befinden sich gerade aktiv in den Raunächten und schauen sich an, was sich jetzt schon zeigt und setzen erste Samen fürs neue Jahr.

Was möchtest du dieses Jahr erleben? In Bezug auf dich und wer möchtest du sein für andere?

Ich möchte mehr Bewegung in mein Leben bringen und mehr Balance. Weniger Tunnelblick auf die beruflichen Aufgaben, mehr Ausgleich … Pausen, Freunde treffen, Scrabbleturniere mit meinem Sohn. All sowas, das die letzten Jahre etwas kurz gekommen ist … ein runderes Leben 😉

Und ich möchte einen Unterschied machen für die mich umgebenden Menschen. Ich hab vor ein paar Monaten ein Interview mit Will Smith gesehen, da meinte er sinngemäß, dass er sich jeden Morgen fragt, für wen es heute einen (positiven) Unterschied macht, dass er aufgestanden ist. Das hat mich sehr berührt.

Das frage ich mich seitdem auch immer wieder. Und ich freue mich sehr, wenn ich erfahre, dass ich den einen oder andern von euch an sich erinnern durfte oder daran, ein besserer Mensch zu sein.

Und weil ich grad dabei bin, also bei euern Nachrichten: Ja, es wird auch Postkarten von meinen #Erinnermichs geben. Weitere Notizbücher, Kalender … eins nach dem andern. Im Januar werde ich erst mal meinen Spreadshirtshop und meinen Redbubbleshop mit diesen Dezembermotiven befüllen. Ich werde euch hier und auf meinen andern Kanälen davon berichten, wenn es Neuigkeiten gibt.

Für heute ist mir erst einmal wichtig, die Eingangsfrage noch einmal zu formulieren: WAS möchtest DU ernten? Was gibst du ins Leben? Welchen Samen setzt du ganz bewusst heute?

Liepst, Zaza

27. Türchen: Ich bin voller Energie

Zugegeben, heute erzähle ich mir diesen Satz selbst. Da ist grad so viel Luft nach oben … ich könnte en ganzen Tag schlafen 😉 … aber von nix kommt ja bekanntlich nix. Also erzähle ich mir selbst, dass ich voller Energie bin und lasse mich von einem Tröpfchen Pfefferminzöl in den Allerwertesten treten. Oder leg ich mich doch nochmal hin? 😉

Liepst, Zaza

26. Türchen: Wir sind gesegnet

Schon klar, Corona und so … kann gar nicht sein. Also die Nummer mit gesegnet sein und so … und dennoch behaupte ich: Wir sind gesegnet. Alle. Ausnahmslos.

Wir haben es uns so ausgesucht und sind hinein gehopst in dieses polare Leben. Mitten rein. Wir wussten, dass eins der Lebensgesetzte das der Polarität ist und dass das bedeutet, dass wir Angenehmes und Schönes nur in Gegenwart des Unangenehmen und Unschönen erleben können. Was was ist, also wie wir was erleben, bewerten wir selbst. Aus sich heraus ist alles erst einmal nur polar – also gegenteilig – zu betrachten.

Und egal, was ist. Wirklich toootal egal, wir bekommen geliefert. Immer. Alle. JEDE gelieferte Medaille hat ihre 2 Seiten. Und wir dürfen sie erleben und daran wachsen.

Und in diesem Wirrwarr werden wir geführt und geleitet. WENN wir auf die Zeichen achten. Und auf unsere Intuition. Weil wir verbunden sind. Und nur weil wir das nicht immer spüren, heißt das nicht, dass es nicht so ist.

Und darum behaupte ich: Wir sind gesegnet. Und mit diesem Segen hopsen wir in dieses Leben um es und uns zu erfahren. Und ich wünsche uns allen, dass wir zurück finden die diese Freude, die Kinder uns noch zeigen. In diese pure Freude darüber, am Leben zu sein. Einen Körper zu haben, der uns hilft, zu fühlen und zu denken und uns hier zu orientieren.

Die pure Freude darüber, wie Bäume aussehen, wie eine Blume riecht, wie es sich anfühlt, wenn uns Sonnenstrahlen auf unserer Haut kitzeln oder Wind durch die Haare fährt. Wie schön Lichtspiele im Wald aussehen, wenn die Sonnenstrahlen durch tanzende Blätter dringen … die Tiere überall, und wie Essen schmeckt. So einfache Dinge. Die Wunder der Natur.

Und was machen wir? Wir zerren unsere fröhlichen Kinder weiter, weil wir schnellschnell noch was erledigen wollen, weil es uns nervt, dass sie uns an unser pures SEIN erinnern, statt ihnen zuzuhören und uns von ihnen zurück ins Leben holen zu lassen.

Und genau daran möchte ich dich erinnern. Ans LEBEN. Es ist der 2. Weihnachtsfeiertag. Vielleicht hältst du ja mal inne? Schaust dir die Apfelsine an, die du grad schälst. Riechst mal an der Schale, spritzt dich damit voll … lässt sie dir auf der Zunge zergehen. Das ist der Geschmack von Licht und Sonne. Mitten im Winter. … und ich frage dich: Sind wir nicht gesegnet?

Wir sind gesegnet!
Erinnere dich!

Liepst, Zaza

25. Türchen: Ich vergebe

Vergeben? Warum? Und was DER (ok, oder DIE 😉 ) mit mir gemacht, hat war nicht ok! DAS verzeihe ich niemals! Grad gestern wieder … undsoweiterundsofort.

Dachte ich auch immer. Bis mir mal jemand erklärt hat, dass verzeihen NICHT bedeutet, das, was geschehen ist, gut zu heißen. Es bedeutet vielmehr, die Erwartung aufzugeben, dass ich es mir anders gewünscht habe. Also los zu lassen. Ja LOSLASSEN.

Hat ein paar kleine Nebeneffekte … für dich, deinen Seelenfrieden, deinen Körper … Wenn du da tiefer eindringen magst, schau dir gern diesen Podcast mal an. Und wenn du aktiv verzeihen ausprobieren möchtest, probier es mal aus, … könnte Nebenwirkungen in deinem Leben haben. 😉

Für den Fall, du weißt nicht, wie … empfehle ich dir diese Folge von Silke Fritzsche #30 Anleitung zum Loslassen – Kurzes Ritual für Kleine und Große.

Es gibt auch einen schönen Kurs dazu von Laura Seiler: Löwenherz, in der du in einigen Wochen einmal rundum vergeben kannst. Danach hast du definitiv Übung darin 😌. Und eine Ölmischung “Forgiveness” von Young Living*, die hilft, Tür und Tor in dir für Vergebung zu öffnen. Das Herz geht auf und es fällt dir leichter, dich (dein Ego), raus zu nehmen aus allem und Frieden rein zu lassen. Ich hab es gern dabei, wenn ich mich ins Vergeben “stürze” 🤩

Das Ergebnis, also, wie ICH es fühle, hab ich als kleine Vor-Erinnerung an ein mögliches Ergebnis für dich hier gezeichnet. Ich nenne es “innerer Frieden” 🤗 Grad an Weihnachten finde ich es wichtig, sich immer wieder daran zu erinnern, dass nicht alles, was einen triggert oder ärgert, oder mal geärgert hat, so groß ist wie es scheint und dass DU entscheidest, wie relevant es für dich heute ist. Und ja … schau dir mal an, wie alt deine Vorwürfe an die Welt und die Familie so sind … wie lange du DICH schon damit beLASTest und beSCHWERst … die Frage ist: Wie lange willst du das noch erTRAGEN?

Also … auf ein bissel mehr inneren Frieden – für uns alle,
liepst, Zaza

* Frag mich gern, wenn du mehr wissen möchtest. Und falls du einfach bestellen magst, gib gern diese Nummer 1533746 an bei Sponsor und Enroller, das ist meine YL-ID, die du für Bestelljungen brauchst. Und ja, das ist ein Werbelink.

24. Türchen: Ich bin lichtvoll.

Alles, was in der Weihnachtszeit ist, hat irgendwie mit Licht zu tun: der Tannenbaum, glanzvoll geschmückte Lebensräume, Kerzen überall, der Stern von Betlehem, Wintersonnenwende, die Geburt von Jesus, …

Selbst, dass es so zeitig dunkel wird. Weil ohne Dunkel könnten wir die vielen Lichter ja gar nicht bestaunen. Und auch in uns finden wir das Licht oft erst in den dunkelsten Stunden.

Daran möchte ich dich heute erinnern. Dass du ein Licht in dir trägst. Und dass heute, am Heilig Abend (ok, jetzt haben wir noch Heilig Tag 😉 ) … dass, egal, wie dunkel es um dich wird, weil du vielleicht alleine vor deinem Tannenbaum sitzt oder weil deine Liebsten dich triggern oder weil du Angst hast vor allem, was ist und vielleicht kommt, … ich möchte dich daran erinnern, dass es in dir IMMER dieses Licht gibt. Und dass es an dir ist, die Leuchtkraft hoch zudrehen, es anzuknipsen. Je dunkler, umso dringender. Mach es an!

Du kannst im wahrsten Sinne des Wortes leuchtendes Vorbild sein … und dich erinnern, was wirklich wichtig ist. Und dafür sorgen, dass es dir und deinen Liebsten gut geht. Manchmal reicht es, den andern anzuhören. Mal einen Schritt zurück zu treten. Nicht das eigene Bedürfnis in Zentrum zu stellen.

Jeder von uns ist auf seiner eigenen Reise. Ausnahmslos jeder. Und wer sind wir, dass wir meinen, besser zu wissen, was der andere denken oder fühlen MUSS? … Wir können einladen, Angebote machen und wir können es vorleben. … Und aus der Liebe heraus handeln.

Ich appeliere also an dein Licht. Knips es an. Mach es dir darin gemütlich. Strahle. Strahle so hell wie der Abendstern. Erinnere dich, du bist aus Sternenstaub – also kannst du auch leuchten. 💫

Liepst, Zaza

23. Türchen: Alles hat einen Sinn.

Sei wie der Bambus.
beuge und biege dich anmutig, so wie der Wind es will
und du wirst niemals brechen …

Japanisches Sprichwort


Heute war so ein Tag, an dem ich durch den Schleier schauen durfte. Oder – nicht ganz so verschwurbelt ausgerückt – ich endlich kapiert hab, was mir schon lange unklar war. Was ich damit sagen möchte, ist: Alles macht einen Sinn.

Vielleicht zeigt er sich nicht immer, der Sinn hinter allem. Aber fürs Große, in dem alle mitspielen, wird es seinen Sinn haben, dass die Dinge sind, wie sie sind und hin und wieder erfahren wir das. Ab und zu ergibt alles einen Sinn auf einer Ebene, die man gar nicht so genau erklären kann. Man ist plötzlich am richtigen Platz, so wie man ist und etwas in einem versteht, dass alles so sein musste. Dass eins zum andern führt. Bei jedem von uns.

Und dann stehst du da, berührt von diesem Großen und hast Gänsehaut und schaust demütig und dankbar auf dein Leben, wo du gestern noch im Vorwurf warst und innere Diskussionen geführt hast, zum Beispiel darüber, wer jetzt Recht hat und wer nicht. … Und das ist auf einmal so unwichtig. Und du bist versöhnt. Mit dir und mit allem, was war und ist.

Lieber Gott, liebes Leben, liebes Universum (setze hier einfach ein, woran DU glaubst – ich bleib bei Gott). Ich danke dir aus vollem Herzen, dass das heute fühlend erkennen durfte. ich danke dir für dieses Stück Frieden. Mögen alle Menschen Frieden finden in sich. Möge diese Welt in Frieden gehen. Möge der Geist der Weihnacht alle in ihren Herzen erreichen.

Mögest du mit deinem Leben flexibel und kraftvoll fließen.

Liepst, Zaza

22. Türchen: Jetzt.

“Morgen wird heute gestern sein.”

Ja und?

Ja eben!

Ach …

Was denkst du, bedeutet dieser Satz?

Für MICH bedeutet er: Morgen gibt es nicht … zumindest nicht in der Form, dass man es erlebt. Weil wenn man grad dabei ist, es zu erleben, ist es ja jetzt. Morgen gibt es nur in deinem Kopf., in deiner Vorstellung.

Und gestern … ist vorbei. Der Drops ist gelutscht. Kann man sich dran erinnern, aber selbst das ist relativ. So ein Gehirn trickst mit einem. Es merkt sich nicht alles. Und wenn, dann eingefärbt. In der Erinnerung verschieben sich die Dinge. Gibt es also auch nur im Kopf.

Und jetzt? Jetzt ist immer der Moment. Der, in dem man gerade ist. Und wenn ich es schaffe, mich inmitten von “Stress, Stress und schnell das noch und das auch” daran zu erinnern, dann entspanne ich mich. Und dann erlebe ich sowas wie ein Zeitloch. Heute zum Beispiel war ich den ganzen Tag immer wieder mal in der Now-Bubble und war, was ich tat, könnte man sagen. Erst war ich eine Druckdatei, dann eine Idee, mehrere Telefonate, Schoko-Crossie-Produzentin, … und jetzt bin ich ganz Kalendertürchen. Darum gibt es dieses heute auch als Abendgruß. zuviele Now-Bubbles aneinander gereiht machen einen kurzen Tag. 😉

Ich wünsche dir ein Weihnachten, in dem du – wie ein Kind – so im Hier und Jetzt versinken kannst, dass du einfach nur bist.

Liepst, Zaza