28. Türchen: Was ich rein gebe, ist was ich ernte

Die Frage, die sich daraus ergibt, ist: Was möchtest du ernten? Was möchtest du erleben?

Im Grunde führt dich die Frage bis dahin, wer du sein möchtest und schwupps hast du deinen roten Faden, was du in dir verändern möchtest, was heilen darf und gehen und was neu entstehen.

Darum hab ich auch diese Affirmation heute heraus gesucht. Viele von uns befinden sich gerade aktiv in den Raunächten und schauen sich an, was sich jetzt schon zeigt und setzen erste Samen fürs neue Jahr.

Was möchtest du dieses Jahr erleben? In Bezug auf dich und wer möchtest du sein für andere?

Ich möchte mehr Bewegung in mein Leben bringen und mehr Balance. Weniger Tunnelblick auf die beruflichen Aufgaben, mehr Ausgleich … Pausen, Freunde treffen, Scrabbleturniere mit meinem Sohn. All sowas, das die letzten Jahre etwas kurz gekommen ist … ein runderes Leben 😉

Und ich möchte einen Unterschied machen für die mich umgebenden Menschen. Ich hab vor ein paar Monaten ein Interview mit Will Smith gesehen, da meinte er sinngemäß, dass er sich jeden Morgen fragt, für wen es heute einen (positiven) Unterschied macht, dass er aufgestanden ist. Das hat mich sehr berührt.

Das frage ich mich seitdem auch immer wieder. Und ich freue mich sehr, wenn ich erfahre, dass ich den einen oder andern von euch an sich erinnern durfte oder daran, ein besserer Mensch zu sein.

Und weil ich grad dabei bin, also bei euern Nachrichten: Ja, es wird auch Postkarten von meinen #Erinnermichs geben. Weitere Notizbücher, Kalender … eins nach dem andern. Im Januar werde ich erst mal meinen Spreadshirtshop und meinen Redbubbleshop mit diesen Dezembermotiven befüllen. Ich werde euch hier und auf meinen andern Kanälen davon berichten, wenn es Neuigkeiten gibt.

Für heute ist mir erst einmal wichtig, die Eingangsfrage noch einmal zu formulieren: WAS möchtest DU ernten? Was gibst du ins Leben? Welchen Samen setzt du ganz bewusst heute?

Liepst, Zaza

27. Türchen: Ich bin voller Energie

Zugegeben, heute erzähle ich mir diesen Satz selbst. Da ist grad so viel Luft nach oben … ich könnte en ganzen Tag schlafen 😉 … aber von nix kommt ja bekanntlich nix. Also erzähle ich mir selbst, dass ich voller Energie bin und lasse mich von einem Tröpfchen Pfefferminzöl in den Allerwertesten treten. Oder leg ich mich doch nochmal hin? 😉

Liepst, Zaza

26. Türchen: Wir sind gesegnet

Schon klar, Corona und so … kann gar nicht sein. Also die Nummer mit gesegnet sein und so … und dennoch behaupte ich: Wir sind gesegnet. Alle. Ausnahmslos.

Wir haben es uns so ausgesucht und sind hinein gehopst in dieses polare Leben. Mitten rein. Wir wussten, dass eins der Lebensgesetzte das der Polarität ist und dass das bedeutet, dass wir Angenehmes und Schönes nur in Gegenwart des Unangenehmen und Unschönen erleben können. Was was ist, also wie wir was erleben, bewerten wir selbst. Aus sich heraus ist alles erst einmal nur polar – also gegenteilig – zu betrachten.

Und egal, was ist. Wirklich toootal egal, wir bekommen geliefert. Immer. Alle. JEDE gelieferte Medaille hat ihre 2 Seiten. Und wir dürfen sie erleben und daran wachsen.

Und in diesem Wirrwarr werden wir geführt und geleitet. WENN wir auf die Zeichen achten. Und auf unsere Intuition. Weil wir verbunden sind. Und nur weil wir das nicht immer spüren, heißt das nicht, dass es nicht so ist.

Und darum behaupte ich: Wir sind gesegnet. Und mit diesem Segen hopsen wir in dieses Leben um es und uns zu erfahren. Und ich wünsche uns allen, dass wir zurück finden die diese Freude, die Kinder uns noch zeigen. In diese pure Freude darüber, am Leben zu sein. Einen Körper zu haben, der uns hilft, zu fühlen und zu denken und uns hier zu orientieren.

Die pure Freude darüber, wie Bäume aussehen, wie eine Blume riecht, wie es sich anfühlt, wenn uns Sonnenstrahlen auf unserer Haut kitzeln oder Wind durch die Haare fährt. Wie schön Lichtspiele im Wald aussehen, wenn die Sonnenstrahlen durch tanzende Blätter dringen … die Tiere überall, und wie Essen schmeckt. So einfache Dinge. Die Wunder der Natur.

Und was machen wir? Wir zerren unsere fröhlichen Kinder weiter, weil wir schnellschnell noch was erledigen wollen, weil es uns nervt, dass sie uns an unser pures SEIN erinnern, statt ihnen zuzuhören und uns von ihnen zurück ins Leben holen zu lassen.

Und genau daran möchte ich dich erinnern. Ans LEBEN. Es ist der 2. Weihnachtsfeiertag. Vielleicht hältst du ja mal inne? Schaust dir die Apfelsine an, die du grad schälst. Riechst mal an der Schale, spritzt dich damit voll … lässt sie dir auf der Zunge zergehen. Das ist der Geschmack von Licht und Sonne. Mitten im Winter. … und ich frage dich: Sind wir nicht gesegnet?

Wir sind gesegnet!
Erinnere dich!

Liepst, Zaza

25. Türchen: Ich vergebe

Vergeben? Warum? Und was DER (ok, oder DIE 😉 ) mit mir gemacht, hat war nicht ok! DAS verzeihe ich niemals! Grad gestern wieder … undsoweiterundsofort.

Dachte ich auch immer. Bis mir mal jemand erklärt hat, dass verzeihen NICHT bedeutet, das, was geschehen ist, gut zu heißen. Es bedeutet vielmehr, die Erwartung aufzugeben, dass ich es mir anders gewünscht habe. Also los zu lassen. Ja LOSLASSEN.

Hat ein paar kleine Nebeneffekte … für dich, deinen Seelenfrieden, deinen Körper … Wenn du da tiefer eindringen magst, schau dir gern diesen Podcast mal an. Und wenn du aktiv verzeihen ausprobieren möchtest, probier es mal aus, … könnte Nebenwirkungen in deinem Leben haben. 😉

Für den Fall, du weißt nicht, wie … empfehle ich dir diese Folge von Silke Fritzsche #30 Anleitung zum Loslassen – Kurzes Ritual für Kleine und Große.

Es gibt auch einen schönen Kurs dazu von Laura Seiler: Löwenherz, in der du in einigen Wochen einmal rundum vergeben kannst. Danach hast du definitiv Übung darin 😌. Und eine Ölmischung “Forgiveness” von Young Living*, die hilft, Tür und Tor in dir für Vergebung zu öffnen. Das Herz geht auf und es fällt dir leichter, dich (dein Ego), raus zu nehmen aus allem und Frieden rein zu lassen. Ich hab es gern dabei, wenn ich mich ins Vergeben “stürze” 🤩

Das Ergebnis, also, wie ICH es fühle, hab ich als kleine Vor-Erinnerung an ein mögliches Ergebnis für dich hier gezeichnet. Ich nenne es “innerer Frieden” 🤗 Grad an Weihnachten finde ich es wichtig, sich immer wieder daran zu erinnern, dass nicht alles, was einen triggert oder ärgert, oder mal geärgert hat, so groß ist wie es scheint und dass DU entscheidest, wie relevant es für dich heute ist. Und ja … schau dir mal an, wie alt deine Vorwürfe an die Welt und die Familie so sind … wie lange du DICH schon damit beLASTest und beSCHWERst … die Frage ist: Wie lange willst du das noch erTRAGEN?

Also … auf ein bissel mehr inneren Frieden – für uns alle,
liepst, Zaza

* Frag mich gern, wenn du mehr wissen möchtest. Und falls du einfach bestellen magst, gib gern diese Nummer 1533746 an bei Sponsor und Enroller, das ist meine YL-ID, die du für Bestelljungen brauchst. Und ja, das ist ein Werbelink.

24. Türchen: Ich bin lichtvoll.

Alles, was in der Weihnachtszeit ist, hat irgendwie mit Licht zu tun: der Tannenbaum, glanzvoll geschmückte Lebensräume, Kerzen überall, der Stern von Betlehem, Wintersonnenwende, die Geburt von Jesus, …

Selbst, dass es so zeitig dunkel wird. Weil ohne Dunkel könnten wir die vielen Lichter ja gar nicht bestaunen. Und auch in uns finden wir das Licht oft erst in den dunkelsten Stunden.

Daran möchte ich dich heute erinnern. Dass du ein Licht in dir trägst. Und dass heute, am Heilig Abend (ok, jetzt haben wir noch Heilig Tag 😉 ) … dass, egal, wie dunkel es um dich wird, weil du vielleicht alleine vor deinem Tannenbaum sitzt oder weil deine Liebsten dich triggern oder weil du Angst hast vor allem, was ist und vielleicht kommt, … ich möchte dich daran erinnern, dass es in dir IMMER dieses Licht gibt. Und dass es an dir ist, die Leuchtkraft hoch zudrehen, es anzuknipsen. Je dunkler, umso dringender. Mach es an!

Du kannst im wahrsten Sinne des Wortes leuchtendes Vorbild sein … und dich erinnern, was wirklich wichtig ist. Und dafür sorgen, dass es dir und deinen Liebsten gut geht. Manchmal reicht es, den andern anzuhören. Mal einen Schritt zurück zu treten. Nicht das eigene Bedürfnis in Zentrum zu stellen.

Jeder von uns ist auf seiner eigenen Reise. Ausnahmslos jeder. Und wer sind wir, dass wir meinen, besser zu wissen, was der andere denken oder fühlen MUSS? … Wir können einladen, Angebote machen und wir können es vorleben. … Und aus der Liebe heraus handeln.

Ich appeliere also an dein Licht. Knips es an. Mach es dir darin gemütlich. Strahle. Strahle so hell wie der Abendstern. Erinnere dich, du bist aus Sternenstaub – also kannst du auch leuchten. 💫

Liepst, Zaza

23. Türchen: Alles hat einen Sinn.

Sei wie der Bambus.
beuge und biege dich anmutig, so wie der Wind es will
und du wirst niemals brechen …

Japanisches Sprichwort


Heute war so ein Tag, an dem ich durch den Schleier schauen durfte. Oder – nicht ganz so verschwurbelt ausgerückt – ich endlich kapiert hab, was mir schon lange unklar war. Was ich damit sagen möchte, ist: Alles macht einen Sinn.

Vielleicht zeigt er sich nicht immer, der Sinn hinter allem. Aber fürs Große, in dem alle mitspielen, wird es seinen Sinn haben, dass die Dinge sind, wie sie sind und hin und wieder erfahren wir das. Ab und zu ergibt alles einen Sinn auf einer Ebene, die man gar nicht so genau erklären kann. Man ist plötzlich am richtigen Platz, so wie man ist und etwas in einem versteht, dass alles so sein musste. Dass eins zum andern führt. Bei jedem von uns.

Und dann stehst du da, berührt von diesem Großen und hast Gänsehaut und schaust demütig und dankbar auf dein Leben, wo du gestern noch im Vorwurf warst und innere Diskussionen geführt hast, zum Beispiel darüber, wer jetzt Recht hat und wer nicht. … Und das ist auf einmal so unwichtig. Und du bist versöhnt. Mit dir und mit allem, was war und ist.

Lieber Gott, liebes Leben, liebes Universum (setze hier einfach ein, woran DU glaubst – ich bleib bei Gott). Ich danke dir aus vollem Herzen, dass das heute fühlend erkennen durfte. ich danke dir für dieses Stück Frieden. Mögen alle Menschen Frieden finden in sich. Möge diese Welt in Frieden gehen. Möge der Geist der Weihnacht alle in ihren Herzen erreichen.

Mögest du mit deinem Leben flexibel und kraftvoll fließen.

Liepst, Zaza

22. Türchen: Jetzt.

“Morgen wird heute gestern sein.”

Ja und?

Ja eben!

Ach …

Was denkst du, bedeutet dieser Satz?

Für MICH bedeutet er: Morgen gibt es nicht … zumindest nicht in der Form, dass man es erlebt. Weil wenn man grad dabei ist, es zu erleben, ist es ja jetzt. Morgen gibt es nur in deinem Kopf., in deiner Vorstellung.

Und gestern … ist vorbei. Der Drops ist gelutscht. Kann man sich dran erinnern, aber selbst das ist relativ. So ein Gehirn trickst mit einem. Es merkt sich nicht alles. Und wenn, dann eingefärbt. In der Erinnerung verschieben sich die Dinge. Gibt es also auch nur im Kopf.

Und jetzt? Jetzt ist immer der Moment. Der, in dem man gerade ist. Und wenn ich es schaffe, mich inmitten von “Stress, Stress und schnell das noch und das auch” daran zu erinnern, dann entspanne ich mich. Und dann erlebe ich sowas wie ein Zeitloch. Heute zum Beispiel war ich den ganzen Tag immer wieder mal in der Now-Bubble und war, was ich tat, könnte man sagen. Erst war ich eine Druckdatei, dann eine Idee, mehrere Telefonate, Schoko-Crossie-Produzentin, … und jetzt bin ich ganz Kalendertürchen. Darum gibt es dieses heute auch als Abendgruß. zuviele Now-Bubbles aneinander gereiht machen einen kurzen Tag. 😉

Ich wünsche dir ein Weihnachten, in dem du – wie ein Kind – so im Hier und Jetzt versinken kannst, dass du einfach nur bist.

Liepst, Zaza

21. Türchen: Ich entspanne mich jetzt

Wie war das? 21.12.2020 … die große Zeitenwende ist vollzogen. Ab heute sind wir offiziell – laut irdischem Sternenhoroskop, also laut der Astrologen – in die Luftepoche eingetreten und haben die Erdepoche hinter uns gelassen …

Luft heißt zum Beispiel, es wird viel Flexibilität von uns gefordert. Und der Tag geht genauso los: Alles, was bisher Plan war, für heute, morgen … diese Woche, ist schon wieder anders. Ich hab kaum die Äuglein geöffnet, schon trudeln hier die Infos ein.

Eine Lieferung wird eher abgeholt. Ok, Woche umbauen. … Ich bin noch nicht ganz fertig mit nachdenken, da klingelt es. Hallo Frau Gläser, wir haben wir am Abflussrohr was zu tun, bitte schauen Sie mal, dass Ihnen in der Küche nicht alles hoch kommt und … lassen Sie uns bitte mal an die Leitung ran. Und wir würden dann so alle 10min bei Ihnen klingeln und nachschauen und Sie behalten bitte auch Ihren Abfluss im Auge … Oukäi … ich wollte mich grad konzentrieren … aber gut. Mach ich das später.

Das Telefon vibriert. Meine family verkündet die Umplanung von Weihnachten. Macht alles total Sinn, bedeutet für uns auch wieder: neuer Plan. Da fällt mir ein, ich hab das Auto noch nicht umgebucht. – Moment.

Erledigt.

So … ich könnte so weiter machen, da waren noch ein, zwei Sachen dieser Art. Aber darum geht es ja nicht, oder nicht direkt. Mir geht es darum, wie man mit solchen Infos umgeht. Nicht jede Neuigkeit gefällt mir, nicht jede Planänderung fetzt.

ABER … ja in Großbuchstaben … ABER es macht am Ende alles Sinn. Eins greift ins andere und wenn ich mich aufrege und versuche, fest zu halten, was grad schon nicht mehr ist, ärgere ich mich nur, bekomme Bauchschmerzen und bringe nur noch mehr Chaos rein.

Also was könnten wir tun? Nun, ich zum Beispiel hab seit gestern Abend auf die Eingebung gewartet, mit welcher Affirmation ich heute um die Ecke komme. Mit diesem Wochenstartwirrwarr ist sie klar. Jetzt kenne ich sie:

Ich entspanne mich jetzt. … Ich dachte erst, “ich bin flexibel” sei die Info, die ich umsetzen soll. Aber das fühlt sich nicht stimmig an. Weil wer grad sauer ist, fest geht und im Widerstand ist, der ist nicht flexibel. Dem nützt diese Info auch nur nix. Der würde höchstens, wenn er so verrückt gewesen wäre, sich dieses Bild überhaupt aufs Handy zu laden, ebendieses beim Anblick dieser Affirmation entweder anschreien oder in die Ecke pfeffern.

Also macht der Weg dahin, der Weg in die Flexibilität, mehr Sinn. Und der ist: ICH ENTSPANNE MICH JETZT. Atmen, spazieren gehen oder joggen … was auch immer DU brauchst, um dich zu entspannen. Das ist das, was du tun solltest, wenn das Leben dich fragt, wie flexibel du heute, hier und jetzt gerade bist und du der Meinung bist, dass dir das grad üüüüberhaupt nicht in den Kram passt. Entspann dich erstmal und lass kurz los. Vielleicht ist ja sogar was Gutes dran.

Der Witz ist, es fügt sich. Immer. In meinem Beispiel: Erst hieß es, die Lieferung wird eher abgeholt, dann hieß es, Weihnachten umgeplant, um mal bei diesen beiden Beispielen zu bleiben. Die erste Info bedeutet für mich, dass ich etwas, das zu tun ist, vor ziehen darf – ggf. Nachtschicht. Die Zweite: Ich hab mehr Luft im Hier und jetzt. Also doch keine Nachtschicht … Das Leben hat es mir also direkt neu sortiert. Und das macht es nur, wenn ich mit fließe, wenn ich nicht UN-BE-DINGT etwas versuche, ran zu zwingen.

Und hej, bis jetzt hat weder der Rohrmann nochmal geklingelt, noch blubbert es in meiner Küche … ich konnte zumindest diesen Blogpost schonmal in voller Konzentration schreiben. 😉

Also … was auch immer grad ist – entspann dich einfach. Atme erstmal durch.

In diesem Sinne,
auf dass deine Woche gut gestartet ist bzw. du gut rein gefunden hast. Und falls nicht: Entspann dich erstmal …

Liepst,
Zaza

20. Türchen: Es ist nichts zu tun.

“Tue nichts und alles ist getan.” Laotse

Manchmal ist das, was zu tun ist einfach nichts.

Und dazu möchte ich dich heute einladen. Es ist Sonntag, 4. Advent. Wir leben in einer sich verrückenden, sich sehr verändernden Zeit. Energetisch sensible Menschen spüren das. Die Welt riecht anders, leuchtet anders und möchte neu erlebt werden. Und vielleicht nimmst auch du das wahr, wenn du einfach mal inne hältst und NICHTS tust.

Wie? Setz dich hin. Atme. Und achte mal darauf, was du wahrnimmst. Was riechst du? Was hörst du? Ist es kalt? Warm? Wie fühlt sich dein Körper an? Wie der Raum um dich herum? … Komm im Hier und Jetzt an.

Ich wünsche dir einen beSINNlichen 4. Advent.

Liepst, Zaza

19. Türchen: Alles ist relativ

Was ist schon groß oder klein? Oder kraftvoll oder schwach? Es ist relativ. Was ist wahr oder nicht wahr? Man braucht eine Referenz zu dem man das zu Beurteilende in Relation setzen kann … Ich bin groß, wenn ich mich neben meine kleine Nichte stelle. Stehe ich neben einem 2m-Mann, bin ich klein.

Und so verhält es sich irgendwie mit allem. Warm oder kalt? Neu oder alt? Gut oder schlecht? Hilft? Hilft nicht? Es ist alles in der Relation zu sehen.

Und so ist es nicht nur mit dem was wir außerhalb unserer selbst wahrnehmen. So ist es auch in uns. Was ich groß mache in mir, ist groß. Und ich kann entscheiden, wie groß oder relativ. Ich allein. Ich kann entscheiden, ob ich dem Drama folge und mir alle Horrornachrichten rein ziehe oder ob ich in mich gehe und den Frieden in mir spüre.

Ich entscheide, in welche Welt ich eintauche und ob es in mir eng und kalt wird oder weit und hell und welcher Wahrheit in mir ich folgen möchte. Und ja, auch Wahrheit ist relativ – sogar in mir selbst 😉 … Was für mich heute stimmt, kann morgen gaaaanz anders aussehen.

Was würde passieren, wenn wir diese Frage aktiv in uns tragen? Wir würden möglicherweise aus dem klein-klein-Detaildenken heraus treten und wir würden vielleicht auch ahnen, dass es Perspektiven gibt, die sich uns nicht erschließen. Oder mindestens und vorstellen können.

Ich erlebe es so, dass ich mit dieser Frage immer wieder zurück in die Leichtigkeit finde. In den Fluss komme. Und mich aus der Enge eines Tunnelblicks lösen kann. Ich glaube mittlerweile, dass es mehr darum geht, hier alles in Freude und Leichtigkeit zu erleben. Weil anders kann ich mir nicht erklären, warum unser Leben immer genau dann “flutscht”, wenn wir gut drauf sind, verliebt oder begeistert … also eher Weite und Freude in uns tragen. Und wenn das so ist, macht es doch Sinn, sich darum zu kümmern, diesen Zustand in sich zu halten. Oder?

Und darum habe ich dir heute dieses Bild geschenkt. Im Grunde verschwimmen ja in allen meinen Bildern die Welten und genau das macht den Reiz aus. Und ich bin überzeugt davon, dass wir alle ein Leben leben, in dem sich täglich Welten verweben und wir bekommen es nur nicht (immer) mit.

Also … ich wünsche dir – auch ohne Einstein studiert zu haben – vielviel erleichternde Relation in deinem Leben.

Liepst, Zaza