14. Türchen: Ich bin ja da.

So wichtig es ist, dass wir uns um uns selbst kümmern, es geht nicht immer nur um uns. So einfach ist das.

Es gibt Zeiten, da ist dieser Satz – so er denn von Herzen kommt und GENAUSO gemeint ist – heilsamer als jede Medizin. Dazu gehört auch, mit jemandem zu sein. Ohne, etwas schön zu reden, klein zu machen, weg zu reden … dazu gehört, das, weswegen der andere uns gerade braucht, in seiner Gänze auszuhalten. Gar nicht so einfach …

Ich bin ja der Meinung, dass Situationen, die diesen Satz brauchen, GAR keine andern Worte vertragen. Und ich rede gern … 😉 … Dennoch, jedes Wort wäre dann zuviel. Dieser Satz:

Ich bin ja da.

Und dann da-SEIN. 100% von dir. Ohne Drama, ohne Aufregung. Ein einfaches Halten. Im Moment. Gemeinsam SEIN. Gemeinsam Atmen, wenn der andere grad am Rad dreht. Sich im Atem verbinden und dem andern helfen, sich zu beruhigen.

Und ja, es gibt auch die Situationen, da darf man sich selbst sagen, dass man für sich da ist. klingt vielleicht albern, hilft aber: Setz dich vor den Spiegel und schau dir in die Augen. In die Augen, nicht auf die Pickel, nicht auf die Falten. In die Augen. Und wenn du merkst, du hast dich erreicht, sag es dir. Sag dir laut: Ich bin ja da.

Ich weiß nicht genau, warum das funktioniert, aber es funktioniert. Es ist ein bissel, als würde deine Seele zu dir sprechen oder etwas Größeres als du selbst es bist und sagen: Hej, du bist nicht allein, ich bin IMMER bei dir. Ich bin ja da. Und darin liegt etwas unglaublich beruhigendes.

In diesem Sinne, sch*** drauf, wie die Welt da draußen grad am Rad dreht. DU bist ja da. Verstehst du? Und falls nicht, dann bin ich es. Dann lade dir das Bildchen runter direkt auf dein Handy, speicher es als Sperrbildschirmfoto und erinner dich jedes Mal, wenn du dein Telefon in die Hand nimmst daran: ICH BIN JA DA!

Liepst,
Zaza

13. Türchen: Es darf schön sein.

Darf es? Ja darf es. Sogar so schön, dass es glitzert und glänzt. Das Haus, dein Leben, deine Beziehungen. Du hast das verdient.

Und weil zu oft wir selbst die Einzigen sind, die sich da im Weg stehen, dass es richtig glitzerig glänzt in uns, habe ich dir hier diese kleine Erinnerung geschaffen.

Der einzige, der hier dafür die Erlaubnis erteilt, bist du. Also halte ich es heute kurz und gehe ein klein wenig mein Haus schmücken … 3. Advent … ich möchte, dass es da auch im Außen etwas glitzert und glänzt und wenigstens ein paar Kerzen leuchten … weil es schön sein darf. 😉

Viel Freude mit diesem Motiv,
Liepst,
Zaza

PS Wenn du noch ein schönes Weihnachtsgeschenk suchst, das nicht mein Noitzbuch ist 😉 … dann hab ich noch etwas Besonderes für dich, eben weil es schön sein darf: eine Raindrop. Das ist eine energetische Zuwendung/Behandlung, die ein klein wenig ist wie eine Massage, nur viel sanfter und – wie ich finde – sehr kraftvoll. Das Ganze heißt Raindrop, weil da ätherische Öle sanft – wie Regentropfen – auf deinen Rücken fallen und das ihre zu meinem Tun hinzu tun. Einige Griffe aus der Physiotherapie krönen das Ganze. Du darfst dir das Ganze vorstellen, wie einen Kurzurlaub auf der Massageliege. Alles klar? Nein? Dann schreib mir eine Email und ich rufe dich gern zurück und beantworte deine Fragen. 😍 … Und ja klar machen wir das Ganze erst dann, wenn wieder weniger Abstand möglich ist. Aber so ein Gutschein … 😉

12. Türchen: Ich bin im Gleichgewicht

GLEICHGEWICHT: Ausgeglichenheit, Ausgewogenheit, Balance, Harmonie, Stabilität, Equilibrium, Gleichstand, Gleichmaß … auch: Seelenstärke, Gelassenheit, innere Mitte

Ich habe dieses Motiv dazu genommen, weil ich es für sehr wichtig halte, dass wir alle – gerade in diesen Zeiten – uns darum kümmern, dass wir in eine innere Ausgewogenheit und Balance kommen und möglichst auch bleiben. Einfach, weil wir so am stabilsten und (auch körperlich) gesündesten in unserem Leben stehen. Und wer stabil steht, kann sich selbst Halt geben. Und wer sich selbst Halt ist, fällt nicht um, wenn die Liebsten um ihn herum mal straucheln. Und im Idealfall haben die dadurch dann gelernt, selbst so für sich zu sorgen, dass sie diese Stabilität auch selbst erreichen können und stehen dann wie eine Eins, wenn man selbst mal stolpert oder wankt.

Ich meine, wir sind Menschen … da bleibt das nicht aus, dass wir auch mal straucheln oder unsicher werden, dass wir aus unserer Mitte fallen. Wie schön, wenn dann nicht alle um uns herum gleich mit umkippen … Ich behaupte sogar, dass, wenn man einmal gelernt hat, seine Mitte zu finden, oder wenigstens in die Nähe zu kommen, diesen Zustand auch als inneren Abdruck in sich trägt, wenn es turbulent zu geht und man grad nicht so richtig “rund” läuft. Und dass dann die Turbulenzen nicht gleich ins uferlose rutschen.

Die Frage ist also: Wie mache ich das mit der Mitte? Wie halte ich mich stabil? … Ja, wie machst DU das?

Ich glaube, das ist ein Prozess, der sich verändert und man wird sozusagen immer mittiger im Laufe seines Lebens … MIR hilft es, regelmäßig zu meditieren*. Mir hilft es auch, kopfüber ins Wasser zu springen und eine Runde zu schwimmen. Jemand anders braucht vielleicht einen Waldspaziergang oder Sport. Auch toll: eine Runde tanzen oder Musik hören, kochen … (mehr als essen 😉 ) … und mich unterstützen dabei auch meine ätherischen Öle**.

Wie ist das mit dir? Was hilft DIR, dich zu zentrieren und in Balance zu kommen? Was entspannt dich? Schreib es mir gern in die Kommentare.

Liepst,
Zaza

* Stichwort Meditieren: Ich halte es für so wichtig, weil es auf vielen Ebenen Sinn macht, zu meditieren: Dein Immunsystem freut sich und arbeitet besser, wenn du meditierst. Du bist mehr im Kontakt mit dir, deinen Gefühlen und Bedürfnissen. Dein Stresslevel sinkt, du kommst besser mit Herausforderungen klar, kannst dich besser konzentrieren und deinen Fokus halten und du kannst in deinem Unterbewussten aufräumen. Das sind nur einige der Vorteile.

Falls du das gern mal ausprobieren möchtest, habe ich dir hier ein paar Klassiker verlinkt. Zum Einstieg empfehle ich Dir, mal nach den kostenfreien 21 Tage-Meditationen von Deepak Chopra Ausschau zu halten, die er regelmäßig durchführt.

Auf YouTube gibt es auch sehr schöne Meditationen von MojoDi (hier verlinkt: Meditier mit mir Folge 10 | Innere Ruhe | Zentrierung | Stille Meditation) Und wer sich intensiver mit dem Thema Persönlichkeitsentwicklung und Meditation beschäftigt, der kommt an Dr. Joe nicht vorbei.

Und zuletzt noch eine schöne Erdungsmeditation von Kurt Zyprian Hörmann, die ich gern als Einstieg nutze, wenn ich danach frei meditieren möchte, also keiner Anleitung folge.

** Es gibt eine wunderbare ätherische Öl-Mischung, die darauf ausgelegt ist, dich auf der emotionalen Ebene in Balance zu bringen und die dich darin unterstützen kann, deine Energie im Körper auszugleichen. Funktioniert in Kombi mit Meditieren bei mir super. Das sprengt hier aber den Rahmen, tiefer darauf einzugehen. Wenn es dich interessiert, was du mit ätherischen Ölen alles positiv beeinflussen kannst und du die Wunderwelt dieser kraftvollen Essenzen betreten magst, schreib mir eine Mail und ich öffne dir gern die Tür zu dieser Welt.

PS Bild runterladen: Klick aufs Bild und es öffnet isch in einem neuen Tab, da kannst du es bequem runter laden. Falls das nicht klappt, schreib mir eine Mail, dann schicke ich es dir zu.

11. Türchen: Ich bin Freude :-)

Bin ich das? Wie kann ich das sein? Ich kann Freude haben, verteilen, vermissen, geben … aber SEIN? Hm …

Ja. Sein geht. Man kann so sehr Freude empfinden, dass man sie in jeder Zelle spürt, dass sie aus einem raus “platzt”, aus jedem Kopfloch strahlt. Dass es egal ist, ob andere das jetzt nachvollziehen können, weil sie so fest in einem wohnt – und wenn es nur für den Moment ist.

Freude ist sowas wie ein Urzustand. Freude heißt spielen, das Leben entdecken, Leichtigkeit, sich aufschwingen … und wenn man sich einfach nur freut, IST man einfach. Man ist Freude. DU bist Freude. Ich bin Freude 🙂

Erinnerst du dich, wann du das letzte Mal beseelt warst vor lauter Freude? Was bringt dich in diesen Zustand? Was macht dich fröhlich, so fröhlich, dass dein Herz hüpft und du nur durch dein SEIN Freude in die Herzen deiner Mitmenschen pflanzt? Dass die, die deinen Weg kreuzen, unwillkürlich anfangen zu lächeln und sich besser fühlen? Dass alles gleich viel leichter von der Hand geht, Projekte gelingen, Ideen nur so aus dir heraus sprudeln, dass alles möglich scheint?

Ich kenne Freude in verschiedenen Graden oder Formen könnte man sagen. Ich kenne so eine kribgelige, hibbelige, fröhliche Freude. Die ist fast kindlich und sprudelt. Ich nenne sie mal Dumdideldei-Freude. Und ich kenne eine tiefere, sehr friedliche, stille Freude, die vor allem im Herzen wohnt. Die ist sehr verbunden mit der Liebe zu allem.

Dumdideldei kann ich in mir wach küssen, wenn ich in einen See springe oder tanze … oder wenn ich etwas schaffe, das mir schwer gefallen ist oder mich selbst beschenke oder beschenkt werde … Ich kann sie aktivieren, wenn ich mich daran erinnere, worauf ich mich heute freuen kann. Und ich habe fest gestellt, je öfter ich das mache, umso leichter fällt es mir, mich in mein persönliches Dumideldei zu begeben angesichts eines leckeren Kaffees oder Kakaos mit ein einem Tropfen Orangenöl …

Diese stille, tiefe Freude … die kommt in mir hoch, wenn ich meinen Spross in seinem Zimmer vor sich hin werkeln und dabei singen höre und fühlen kann, dem geht es grad gut. Oder wenn ich ein besonders schönes Bild gezeichnet habe. Das ist so ein “oooch ist das schööön”-Zustand. In den komme ich auch, wenn ich meditiere und alles für einen Moment von mir abfällt.

Wenn du magst, schreib mir doch gern mal hier hinein, wie du in die Freude kommst, so dass du Freude BIST.

Habt einen wunderwohligen FREUTAG 😉
Liepst,
Zaza

10. Türchen: Ich bin zuversichtlich

Zuversicht ist was tolles. Zuversicht heißt, ich bin voller Vertrauen – quasi in sehr überzeugter und freudiger Erwartung, dass ein Ereignis eintritt. Zuversicht heißt, ich habe Angst, Misstrauen, Bedenken, Argwohn und all das hinter mir gelassen.

Zuversicht impliziert, dass ich einen Grund habe, so positiv auf die Dinge zu schauen, dass ich mir fast schon sicher bin. Ja, fast. Sonst wäre ich ja sicher und nicht zuversichtlich 😉

Zuversicht ist Optimismus quadratisch, praktisch verpackt. Zuversicht ist eines meiner Lieblingsgfühle. Es braucht nicht viel dafür: Vertrauen und manchmal Geduld. Nicht viel in der Menge an Zutaten, aber viel in der Tiefe. Oder anders ausgedrückt: Man braucht nur “zweiwas”, die aber haben es ordentlich in sich.

Manchmal hört man, Zuversicht sei Hoffnung. Ich finde, Zuversicht ist noch viel mehr. Hoffen ist ein bissel wie beten ohne Gott. Es fehlt die eine Zutat: Vertrauen. Und die hat ordentlich Gewicht.

Wie auch immer, Zuversicht beruhigt. Sie ist hell und leuchtet. Zuversicht lächelt. Ungefähr so, wie die kleine Miss Confient, die ich der Sonnenblume aufs Blatt gesetzt habe. Sie ist voller Vertrauen, ja sie weiß: Diese Blume blüht eines Tages. Und so sitzt sie da, strahlt und freut sich geduldig auf den Moment, in dem sich die Blüte langsam öffnet und die Sonne endlich scheint.

Und genau das ist da Schöne an Zuversicht. Die Sonne scheint im Grunde schon. Kannst du sie sehen?

Liebst,
Zaza

PS Ja, auch dieses Bild, ist wie alle Türchenbilder, für dich downloadbar.

PPS Und eins noch in eigener Sache: Ich habe einige dieser Adventskalenderbilder in ein Notizbuch gesteckt, dass du dir seit gestern Abend kaufen kannst. 120 Seiten in A5, durchnummeriert (Seitenzahlen), mit 7 ganzseitigen Motiven, die Seiten sind gepunktet und warten auf deine Notizen … Vielleicht magst du es ja für die Raunächte verwenden? Du hättest, soviel möchte hier hier verraten, eine Seite strahlende Zuversicht im Gepäck. 🌞 Wenn du eins dieser wunderschönen Exemplare haben möchtest, schreib mir schnell eine Email. Denn ich verkaufe nur 100 Exemplare.

9. Türchen: Alles, was du brauchst …

Heute ist so ein Tag, da scheint da draußen alles durch zu drehen. Neuer Lockdown. Neue Nachrichten auf allen Kanälen dazu. Angst- und Panikmache. Beeinflussung. Manipulation. Für meinen Geschmack viel zu viel “du musst”, “du darst nicht” und “ja, aber …!” und “wenn du DAS machst, dann …!” … Sich all dem zu entziehen scheint fast unmöglich.

Ich muss sagen, das, worauf wir scheinbar zusteuern als Ergebnis dieser Krise, erscheint mir als Licht am Horizont. Mehr Miteinander, Besitz ist weniger wichtig als Gemeinsames zu teilen (schauen wir auf Airbnb oder Teilauto und solche Konzepte z. B.) … flexible, luftige Lebenskonzepte, in denen die Gemeinschaft mehr zählt als ein Einzelner.

Woher ich das nehme? Nun, ich schau mir an, welche Werte in den letzten Jahren immer mehr gestiegen sind und wohin sich viele Menschen orientieren, welche Trends es gibt. Und ich schau mir auch an, was verschiedene Experten sagen. Der, der mir da am besten gefällt ist Dr. Christof Niederwieser. Googelt den mal, das ist ein Astrologe, der die Wirtschaft berät und schon länger davon berichtet, welche Veränderungen anstehen.

Was mir nicht so gut gefällt und ehrlich auch ein wenig Angst macht, ist die Wirtschaftkrise. Was passiert denn mit uns, wenn die Menschen ihre Rechnungen nicht mehr bezahlen können? Ihr Miete, ihre Kredite … Wie sieht die Welt dann aus? Das große Unbekannte …

Da fällt mir auch immer wieder meine Großmutter ein, die sagte: Mach einfach einen Schritt nach dem andern, Kindchen, wenn du das Ziel noch nicht sehen kannst. Der Weg zeigt sich. Oder wie es im Englischen heißt: Cross the bridge when you come to it.

Durch die Auf und Abs in meinem Leben weiß ich mittlerweile, dass es mir hilft, in solchen stürmischen Momenten in mich zu gehen, an den Punkt, an dem Ruhe herrscht, und dort nach Antworten zu schauen. Eine Antwort, die ich immer wieder erhalte, wenn ich frage, wie ich mich stabil halten kann oder was die Liebe tun würde (meine Lieblingsfrage, remember? Ansonsten schau nochmal bei Türchen 2.), ist:

Bleib cool. Es ist alles schon in dir, was du brauchst, um zurecht zu kommen. Alles.

Mir hilft es ungemein, mich daran zu erinnern. Ich kann mir so selbst Halt geben und diesen auch auszustrahlen, wenn es überall außerhalb von mir stürmt und weht. Es hilft mir, weiter darauf zu vertrauen, dass sich der Weg zeigt, wie meine Großmutter sagte. Schritt für Schritt. Und zu erleben, wie das Leben (Gott), auch in Zeiten wie diesen, immer wieder für mich ist und mir hilft und mich führt.

Liebst,
Zaza

PS Da wurde mir doch heute Abend von einer guten Freundin noch dieses Liedchen zugespielt – als Antwort auf mein Türchen … Danke liebe Jana 🥰

8. Türchen: Alles hat seine Zeit

Der folgende Text ist aus der Bibel, aus einer Predigt von Salomo … und ich Ostkind kannte es nur von den Pudyhs aus dem Film Paul und Paula und hab eben erst mitbekommen, wer hier das Original ist. Die haben das ein klein wenig abgekürzt und einen Ostrock-Klassiker damit verfasst. Und jetzt, wo ich das schreibe, frage ich mich ernsthaft, ob das einfach so durch die Zensur gegangen ist oder die Zensierenden nur nicht verstanden oder gewusst haben, dass da die Bibel zitiert wird. Vielleicht war es auch frei genug interpretiert und es war Zeit für dieses Lied 😉 … Wer weiß … Und wer nicht weiß, welches Lied ich meine, kann sich gern auf YouTube ebendieses anhören.

Mein Tipp: Erst Lied anhören und dann mit Melodie und Rhythmus im Ohr den Bibeltext lesen … das hat was. Versprochen!

Ein jegliches hat seine Zeit, 
und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde:

geboren werden hat seine Zeit, sterben hat seine Zeit; 
pflanzen hat seine Zeit, ausreißen, was gepflanzt ist, hat seine Zeit; 

töten hat seine Zeit, heilen hat seine Zeit; 
abbrechen hat seine Zeit, bauen hat seine Zeit; 

weinen hat seine Zeit, lachen hat seine Zeit; 
klagen hat seine Zeit, tanzen hat seine Zeit; 

Steine wegwerfen hat seine Zeit, Steine sammeln hat seine Zeit; 
herzen hat seine Zeit, aufhören zu herzen hat seine Zeit; 

suchen hat seine Zeit, verlieren hat seine Zeit; 
behalten hat seine Zeit, wegwerfen hat seine Zeit; 

zerreißen hat seine Zeit, zunähen hat seine Zeit; 
schweigen hat seine Zeit, reden hat seine Zeit; 

lieben hat seine Zeit, hassen hat seine Zeit; 
Streit hat seine Zeit, Friede hat seine Zeit.

Heute früh erwachte ich jedenfalls mit diesem Gedanken: ALLES HAT SEINE ZEIT. Und gewöhnlich nehme ich einen meiner ersten Tagesgedanken, um das Tages-Türchen zu texten und ein passendes Bild heraus zu suchen oder zu zeichnen. Das ist mein Adventskalenderchen für mich: eine frühe philosophische Stunde, die ich dann einfach nur an dich weiter reiche.

Ich werde es heute damit belassen, was in der Bibel steht. Dem ist in meinen Augen nichts hinzuzufügen.

Ich bin mir im Klaren, dass ich mit meinen Türchen-Tagesgedanken immer nur an der Oberfläche kratze. Und ich hoffe, es reicht, um dich und dich … ja und vielleicht auch dich dazu anzuregen, sich eigene Gedanken dazu zu machen und ein klein wenig bewusster durch den Tag zu gehen. Und sich immer mal zu fragen: Ist das jetzt die Zeit für das, was ich gerade tue? Oder ist eigentlich was ganz anderes dran?

In diesem Sinne,
alles braucht seine Zeit – äh HAT seine Zeit …
Liebst, Zaza

7. Türchen: Ich bin verbunden

Was meint das eigentlich? Komische Aussage. Womit denn?

Mit allem und jedem.

Wie – mit allem und jedem? Warte mal … Nö, oder? Mit allem? Wie soll da denn gehen … Und mit J-E-D-E-M?! Um Himmels Willen, dann wäre ich ja auch mit diesem Rindvieh von gestern verbunden, der mich geärgert hat und mit dem Penner da unten, der immer an unsere Hauswand pinkelt und mit … nö. Hör doch auf!

Ungefähr so verlief meine erste Begegnung mit diesem Gedanken. Ich hatte versucht, es mit meinem Verstand zu erfassen. Naja, das Ergebnis war mäßig aber nicht ganz uninteressant.

Und dann klingelte das Telefon und ich wusste, wer dran ist und auch, dass es der Person nicht gut ging, noch bevor ich ran ging. Dann fiel mir ein, dass ich als meine Großmutter starb, in dem Moment, nicht wissend, dass sie gerade ihr irdisches Dasein verlassen hatte, fühlte, dass etwas anders war in meiner Welt. Es klingelte zur Hofpause und von einem Atemzug zum anderen war ich traurig und hatte ein Gefühl von Leere. Kurz darauf erfuhr ich, das war der Zeitpunkt, an dem sie ging. …

Du kennst das sicher auch. Du denkst an jemanden und er meldet sich. Du weißt plötzlich etwas, ganz sicher, ohne zu wissen, woher und warum.

Und die Mütter unter uns dürften das kennen: Du bist irgendwo, dein Baby – das gerade nicht in deiner Nähe ist – bekommt Hunger und dir schießt die Milch ein. Irgendwas passiert mit deinem Kind und du spürst es.

Und warum ist das alles so? Du bist verbunden.

Gemeinsame Visionen, Gedankenübertragung, Telepathie, dieselben Sachen sehen z. B. in Meditationen, ein Wissen, am richtigen Ort zu sein, oder dass hier und heute etwas Wichtiges passiert, Vorahnungen, Träume … all das gehört da meiner Meinung nach mit rein.

Genauso ist es mit allem auf der Welt. Oder warum denkst du, sind alle gerade müde und spüren mehr, was um uns herum so los ist? Warum verändert sich die Welt so umfassend und wir Menschen uns mit ihr mit?

C. G. Jung sprach vom kollektiven Unbewussten … und wenn man den Gedanken mal weiter denkt, dass wir alle an einem Bewusstsein “dran hängen” oder davon durchdrungen sind, könnte man bei der Bibel und Gott landen, den wir auch als großes uns allen inne wohnenden Bewusstsein verstehen können.

Die Quantenphysik zeigt es uns auch. Es gibt Versuche mit Zellen, die geteilt wurden und geographisch weit voneinander entfernt wurden – eine Zelle wurde getriggert und beide haben zeitgleich reagiert. Es gibt Experimente, die gezeigt haben, dass Teilchen, erst wenn sie beobachtet werden, kollabieren und eine Form annehmen. Verbundenheit?

Ich möchte hier nicht behaupten, ich hätte dieses Einssein bereits bis in die Tiefe gefühlt und ich wäre erleuchtet und könnte mit jedem Menschen, auch zu denen, die mich triggern, Verbundenheit fühlen. Aber es gibt einen Teil in mir, etwas, das ich nicht so richtig in Worte zu fassen vermag, der fühlt, dass in diesem Satz für mich eine tiefe Wahrheit steckt.

Anfangs hat mich die Idee, verbunden zu sein, egal, ob ich das jetzt so fühle oder nicht, erschreckt. Siehe oben … ich möchte das gar nicht unbedingt mit jedem Menschen sein, auch nicht mit jeder Idee. Und dennoch ist da etwas, das sich in dieser Verbundenheit wohl fühlt, ja sicher. Denn, wenn du mit dem Herzen auf alles “schaust”, dann spürst du, es gibt da etwas, das größer ist als du selbst und es trägt dich und führt dich. Du bist eben nicht allein.

In diesem Sinne,
liebst, Zaza.

6. Türchen: You are beautiful!

Heute ist Nikolaus und mein Geschenk ist die Erinnerung daran, dass du wundervoll bist. Einzigartig und einmalig. Und damit übergebe ich SEOM das Wort, der in den Shownotes zu seinem Video auf YouTube es selbst so formuliert:

“Dieser Song ist für DICH, du wundervolles Wesen! “Wundervoll“ ist eine Hymne an die Einzigartigkeit, Schönheit und Magie eines jeden Einzelnen Menschen. Er soll dich daran erinnern, dass du ein wundervolles Wesen mit unbegrenzten Möglichkeiten bist. Liebenswert, formvollendet und wundervoll! ❤” (Seom)

Treffender krieg ich es nicht hin … also lehn dich zurück und lass dich von ihm berühren.

HIER GEHT ES ZU DIESEM WUNDERVOLLEN SONG

So, you are beautiful, honey. Und damit du dich daran ab jetzt immer erinnern kannst, lade dir gern unten das Bild für dein Handy herunter. Gleich auf den Sperrbildschirm …

Ich wünsche dir, dass du fühlen kannst, wie sehr du geliebt bist.

Liebst, deine Zaza

5. Türchen: Relax!

Bist du irre? Ich hab noch sooo viel zu tun! Als ob ich jetzt durchatmen kann und mich auf die Couch legen.

Von Couch hat niemand was gesagt, aber durchatmen, mal inne halten, eine Pause einlegen. Einen Tag mal halbes Tempo … Es KÖNNTE Nebenwirkungen haben, klar. Du könntest dich runter fahren, dein ganzes System hätte mal Gelegenheit, durchzuatmen, dein Immunsystem würde sich riesig freuen, dein ganzer Stresshormonhaushalt …

Ja früher, da hab ich das immer mal gemacht, da war ich immer mal schwimmen oder in der Therme oder im Kino oder tanzen … aber hat ja alles zu jetzt, geht ja nicht mehr.

Stimmt. ABER der Wald hat offen. Immer. Und da sind Bäume und die arbeiten mit deinem Körper und deiner Seele zusammen. Es riecht ganz anders, die Luft fühlt sich anders an als mitten in der Stadt oder in deiner Wohnung, der Boden, auf dem du gehst, ist ein anderer … Alle Sinne erfahren sowas wie ein Reset. Wenn du dich drauf einlässt und mal ein Weilchen unterwegs bist.

Aber ich MUSS …

Nein, nix MUSST du. Ok, vielleicht hast du nichts mehr im Kühlschrank und brauchst noch ne Kartoffel damit du morgen was zum Essen hast. Dann geh halt auf dem Rückweg einkaufen. Und ja, vielleicht hat eine Freundin Geburtstag und die wolltest du unbedingt anrufen. Machs danach. Mach heute einfach mal einen entspannten Tag. Eins nach dem andern, in aller Ruhe, und nix muss.

Aber morgen, da ist Sonntag, 2. Advent, da kann ich dann … da muss ich nur noch …

Genau. Irgendwas ist nämlich immer und morgen ist auch noch ein Tag. NA UND? wenn du es immer auf morgen schiebst, wirds nicht passieren. Morgen ist immer morgen und nie jetzt … Wie wäre es also, JETZT mal inne zu halten, durchzuatmen, dir eine Jacke anzuziehen und ne Runde raus zu gehen oder dein Meditationskissen zu schnappen und mal ein Stündchen nach innen zu gehen und durch dein Innenleben zu spazieren. Dich zurück zu lehnen und mal wieder (Nach wie viel Jahren?) deine Lieblingsmusik zu hören, ein Wannenbad zu nehmen (is egal, ob jetzt Mittag ist, die Wanne hat, wie der Wald IMMER geöffnet), oder ein Fußbad oder da ist der Sessel und dein Buch, das du seit dem Sommer nicht weiter gelesen hast …

Und wie wäre es, dir in deinem Alltag viel mehr solche kleinen Ruhe-Inseln einzubauen, wo du einfach mal eine ruhige Kugel schieben kannst? Schreib es mir gern ins Kommentarfeld. Und wenn du es nicht siehst, klick auf die Überschrift, dann landest du auf der Seite, auf der die Kommentare angezeigt werden.

Also … Was ist deine Lieblingsruhe-Insel?

Liebst,
Zaza

PS. Stichwort Entspannen und Wald … da hab ich noch ein kleines Extra heute: Eine Folge aus dem Podcast von Silke Fritzsche, wie jede ihrer Folgen dicht gepackt mit Wissen und Inspiration. Dringende Hörempfehlung! 😊 #49 Wie du aus dem DRUCK RAUS kommst (3 Top Tools)