3. Türchen: Wann hast du das letzte Mal gespielt?

Eigentlich reicht die Frage, gell?

Aber ich wurde gestern gerade gefragt, wie ich das meine und warum ich sowas frage. Also gibt es doch ein paar Zeilen dazu 😉

Das Warum, da bin ich mir sicher, erklärt sich von selbst, wenn es einfach ausprobierst mit dem Spielen. Ich sag nur Leichtigkeit und Lebensfreude … 🙂

Nun denn, dann werfe ich mal ein paar Ideen in deinen Tag:

Was könnte also Spielen alles sein? … zum Beispiel wenn du dich mit deinem Partner oder Kind durch das Alphabet singst beim Abwaschen, oder ihr tanzend aufräumt, ist das Spielen. Absurde Worte finden macht auch Spaß bei sehr eintönigen Arbeiten, wo man nicht denken muss … Und Wäsche, die dreckig herum liegt, eignet sich zum Beispiel hervorragend dazu, ins Ziel Wäschekorb geworfen zu werden. Oder wie wäre es mit einer kleinen Kissenschlacht zwischendurch?

Du hast es eilig nach Hause zu kommen, aber dein Spross sortiert jeden Stock auf dem Weg von links nach rechts? Spielt Hasche auf dem Weg nach Hause. Die Kids streiten sich? Nun bis zu einem gewissen Alter funktioniert es prima mal einen Wettbewerb auszuloben, wer am allerallerlängsten schweigen kann … oder ihr erzählt euch Witze.

Apropos Abendbrot: Kennst du den Spruch “Mit Essen spielt man nicht!”? Wenn du mich fragst, pfeif drauf! Muster mit bunten Gemüseschnitzchen auf dem Brot legen … oder Gesichter … es schmeckt einfach gleich viel besser. Formen in die Schnitte essen …

Auf meinem letzten Spaziergang hab ich mit mir selbst gespielt und Ausschau gehalten nach möglichst vielen Details auf dem Weg, die ich noch nie vorher bewusst wahrgenommen hatte. Es ist interessant, wie sich die Welt verändert, wenn man den Blickwinkel ändert.

Im Grunde kannst du alles zum Spiel machen … selbst Spiele ausdenken kann spielen sein. Die Überschrift ist immer: Wie kann ich das, was grad zu tun ist, mit mehr Freude und/oder Liebe tun?*

Dass Lernen spielerisch viel mehr fetzt und das Gelernte besser hängen bleibt, hat sich ja schon herum gesprochen, denke ich. Aber wusstest du, dass man mit ABC-Listen im Grunde spielerisch lernen kann, besser zu denken, zuzuhören und auch das Wesentliche vom Rest zu trennen? Schau mal bei Vera F. Birkenbihl vorbei als kleine Extra-Inspiration.

So, und nun … bleibt die Frage: Hast du heute schon gespielt? 😉
Ich freu mich auf deine Antwort und wenn du das Kommentarfeld unter dem Bild nicht sehen kannst, klicker bitte noch einmal auf die Überschrift, dann bist du direkt auf der Seite, die nur diesem Post hier gehört und da befindet sich dann auch ein groooßes Kommentarfeld. und weil wir grad dabei sind – WAS ist dein Lieblingsspiel?

Viel Freude wünsche ich dir!
Liebst, Zaza

*PS An der Stelle geht ein Riesendank an eine ganz besondere Freundin, die über sich selbst sagt, sie sei ein Spielkind und von der ich seeeeehr viel lernen durfte! Wenn du das liest, fühl dich gedrückt. Ich danke dir von Herzen für eine Extraportion an Lebensfreude!

PPS  Klick aufs Bild und du kannst es dir runter laden – oder rechte Maustaste …

2. Türchen: Alles ist gut.

Ich weiß, nicht immer fühlt sich das Leben so an. Und gerade jetzt, in dieser Zeit, in der sich im Außen scheinbar ständig alles ändert, halte ich es für wichtig, sich daran immer wieder zu erinnern, dass es in dir einen Ort gibt, in dem alles gut ist oder zumindest sein kann, wenn du es zulässt.

Von Eckhart Tolle durfte ich lernen, dass das JETZT, dieser gegenwärtige Moment das Einzige ist, was existiert. Wirklich real scheint nur die Gegenwart. Gestern ist längst nicht mehr jetzt und morgen ist es noch nicht. Und klar, wir wissen, morgen ist ein neuer Tag und morgen ist der 3. Dezember und auch der 12. und 30. werden kommen. Und am 1. wird die Miete fällig und so weiter. Doch wenn du JETZT mal inne hältst. Genau jetzt. Was ist da?

Bist du in Lebensgefahr? Wahrscheinlich nicht, sonst würdest du entweder rennen oder kämpfen und nicht das hier lesen. Also. Du bist nicht in unmittelbarer Gefahr. Du lebst. Du atmest. Du hast Internet und ein Handy oder einen Rechner, mit dem du dir das hier anschauen kannst. Wahrscheinlich hast du ein Dach über dem Kopf, eine Wohnung und einen Job. Du hast heute schon gefrühstückt, etwas getrunken …

Du kannst atmen, weil du auf der Erde lebst, wo das Gasgemisch um dich herum genau so beschaffen ist, dass es für dich bestens funktioniert, dass du atmen kannst. Auch der Druck passt genau zu dem, was dein Körper braucht. Wenn es regnet, fällt kostenfreies Wasser vom Himmel, dass die Luft wäscht, die Bäume und Pflanzen gießt.

Atme nochmal tief durch. Du hast einen Körper. Spürst du ihn? Zwickt ein bissel hier und da? Super! Das ist die Verbindung zu dir selbst, zu deiner Seele. … Wusstest du, dass du mit deinem Körper reden kannst? Dass du Antworten bekommst auf so Fragen wie: Was möchtest du gern essen? Was brauchst du gerade? Wie geht es dir?

Also alles in allem: Es ist gut. Alles ist gut. Ok, vielleicht nicht alles. Aber auf das Meiste hast du Einfluss. Du bist morgens zu müde? Geh eher schlafen. Du bist nicht fit genug? Beweg dich. (Das ist meine persönliche Challenge jeden Tag. 😉 ) Ist alles zuviel? Nimm dich mal raus. Delegier was ab. Geh in den Wald. Atme mal durch. …

Genau. Atme mal durch. jetzt. Schließ die Augen und spür mal in dich hinein, in dieses wunderbare Geschenk Leben. Dein Herz schlägt. spürst du es? Es schlägt für dich! Seit du auf der Welt bist. Ununterbrochen. Und das so lange, wie du als Mensch hier sein wirst. Weiterhin ununterbrochen. Allein dafür könnte man doch auf die Knie fallen und dankbar sein, oder?

Ok, was kannst du noch wahrnehmen? Die Katze, die grad neben dir liegt und schnurrt? Deine Kollegin, die auf ihrer Tastatur tippt? Wie riecht es? Kannst du die Luft um dich herum wahrnehmen? Spürst du deinen Atem, wie er durch die Nase ein und aus geht?

Also, egal was ist, außerhalb von dir, wenn du dich mal für einen Moment raus nimmst, die Augen schließt, sagen wir mal von 100 bis 0 rückwärts zählst und nichts weiter tust, als wahrzunehmen, was grad ist … dann ist doch alles gut, oder?

Ich wünsche dir, dass du diesen Punkt in dir findest und aktiv nutzen kannst. und vielleicht erinnert dich dieses fröhlich orangene Bildchen daran, wenn du es dir als Hintergrundbild auf dein Handy lädst.

Hab einen guten Tag!
Liebst, Zaza

PS Klick aufs Bild und du kannst es dir runter laden – oder rechte Maustaste …

PPS Da ich gern im Austausch mit dir bin … scroll gern ein wenig runter und hinterlasse mir einen Kommentar. Und wenn du das Kommentarfeld nicht siehst, dann klick noch mal oben auf dem Titel und du landest auf der Seite, die nur diesem Blog Beitrag gehört. Dann findest du ein Kommentarfeld 🙂 Vielen Dank für dich!

PPPS Es nimmt kein Ende heute 😂 … einen hab ich noch. Einen Hörtipp: Googel mal Pam Grout “Seid dankbar und werde reich” … und hör da mal rein. Das ändert deinen Blick aufs Leben auf jeden Fall! 😍

Orange on orange background and a meditating little lady …

1. Türchen: Sei doch einfach so, wie du bist …

Ein Rat, der Fragen aufwirft. Viele Fragen. Fragen wie:
Wer BIN ICH? Und wer ist ICH? Aus wessen Blickwinkel? Wie viele?

Na gut, machen wir es nicht zu kompliziert. Ich bin fürs Einfache und ich möchte dich vor allem an eins erinnern: Dass DU dir erlaubst DU zu sein. Aus dir heraus. So, dass DU dich wohl fühlst, so dass DU dich lieb hast – scheißmalegal, ob das jemand anders gern anders hätte.

Weil: Wenn es jeden von uns nur exakt einmal gibt auf dieser Welt, jetzt, hier und heute, dann hat das einen Grund. Und der kann eigentlich nur sein, dass es uns eben genauso braucht wie wir sind. GENAU. SO. – Also Originale, nicht Kopien. Und glaub mir, ich weiß, wovon ich schreibe. Ich hab es selbst als Kopie versucht. Ist nicht gut gegangen.

Wie auch. Als Kopie kannst du nicht auf deine ureigenen Superkräfte zurück greifen. Du stehst wackelig in dieser Welt und der Halt, der Kern dessen, wovon du Kopie bist, liegt außerhalb von dir und verwirrt dich in deiner Orientierung. Und wenn du richtig “daneben” gegriffen hast mit deinem Kopie sein, dann versuchst du Superkräfte zu finden und zu leben die gar nicht deine sind. Zugriff verweigert. Dann hast du den Salat.

Und ja, du hast richtig gelesen: Superkräfte. Eine meiner Superkräfte ist, dass ich mich ganz gut ausdrücken kann. Dafür stehen mir viele Worte, richtig viele, zur Verfügung. Sinnvoll eingesetzt, wie zum Beispiel in diesem Post, kann ich damit vielleicht andere Menschen inspirieren, über ihre Superkräfte nachzudenken und wieder sich wieder ein selbst Stück näher zu kommen.

Manchmal tarnen sich Superkräfte aber auch und man erkennt sie erst einmal nicht, weil man denkt, sie sind schlecht. Meine zum Beispiel: Ich wurde als kleines Mädel von meiner Großmutter Schnattchen* genannt, weil ich ständig alles kommentiert hab, mitunter auch singend – zur Verzweiflung meiner Eltern. Ok, das Singen nicht, aber dieses ständige Geplapper … Ich wurde wirklich oft gefragt, wann der Mund endlich mal still steht. 😉 Schnattchen … ein zweifelhafter Ruf.

Ich bin nicht selten Menschen damit ordentlich auf die Nerven gegangen (und tu das heute noch), dass ich so gern rede. Nun könnte man meinen, das das wirklich eher ein Übel als eine Superkraft ist. Dabei macht die Dosis das Gift, würde ich sagen. Oder anders: Es gibt Situationen und Berufe, da macht echt das Sinn, mit so vielen Worten ausgestattet zu sein.

Wie ich oben schon schrieb: zum Beispiel in so einem Blog. Oder wenn ich Bilderrätsel zeichne und Begriffe verrätsele. Mit vielen Worten kann man auch viele Fragen stellen. Ich erfahre auf die Art recht viel, wenn ich das möchte. Ich könnte jemanden schwindelig quasseln, wenn es sein muss …

Im Ernst – Fragen stellen hilft mir in meinem Job als Grafikerin, weil ich so ganz gut heraus bekomme, was meine Kunden sich wirklich wünschen.

Welche Superkraft hast du? Hast du dir darüber mal Gedanken gemacht? Was ist die Eigenschaft, die einfach zu dir gehört und die dir unangenehm ist, dich nervt? Die, die du zu gern lieber abwählen würdest? Schau doch mal genau hin. Heb mal den Schleier und schau mal genau hin! Ich bin sicher, dass es darunter glitzert …

Es gibt ein Wiegenlied für mich, in dem heißt es “… und werde DU”. Ich mag diese Zeile. Und darum möchte ich dich heute an dich erinnern. Weil wir uns viel zu selten erlauben, ICH zu sein. und immer mehr zu werden.

Ich wünsche dir einen Advent mit vielen wunderbaren “Ich erlaube mir, zu sein, wer ICH BIN”-Momenten. Immer mehr!

Liebst,
deine Zaza

PS Download: Klick aufs Bild – Dieses Bild ist für Handys als Hintergrundbild optimiert.
Du kannst es dir aber auch ausdrucken.

* auch Schnatterinchen – das ist die kleine Ente im Abendgruß vom DDR-Sandmann, die immer so viel geschnattert hat – angeblich! 😉

Sonne!

Es ist früher Nachmittag an einem typischen grau-in-grauen Novembertag. Die letzten leuchtenden Bäume werfen ihre gelben Blätter ab. Der Himmel ist wolkenverhangen. Es regnet und stürmt. Nicht unbedingt das Wetter, das dir die gute Laune ins Gesicht schickt oder die Sonne ins Herz.

Ich – strahlend, gut gelaunt und in eine duftenden Wolke gehüllt, betrete die Räume einer meiner Kunden. Mein Termin, der Chef des Hauses, kommt gerade aus einem Meeting gerannt, hat sein nächstes ohne Pause jetzt mit mir. Ich vermute, er hat überhaupt noch keine Pause gemacht heute und viel zu wenig getrunken. Sein Handy klingelt ohne Unterlass, seine Sekretärin winkt mit einem Stapel Telefonnotizen … Kurz er wirkt gehetzt und ich könnte mir vorstellen, dass er jetzt gerade viel lieber in aller Ruhe einen Kaffee trinken würde und mal durchatmen, als über unsere gemeinsamen to-do’s für das nächste Jahr zu sprechen.

Wir geben uns die Hand. Ich gut gelaunt, strahlend. Er in Gedanken noch gar nicht richtig da, sehr freundlich und … ja auf einmal verändert sich sein Gesicht. Es ist ihm anzusehen, dass ihm nicht ganz klar ist, was gerade vor sich geht und warum es seine Mundwinkel wie von alleine nach oben zieht. Die Verwandlung ist selbst für mich – und ich ahne den Grund seiner Veränderung – erstaunlich deutlich. Er hält kurz inne, schüttelt fast unmerklich den Kopf, richtet sich innerlich auf, bestellt bei seiner Sekretärin zwei Kaffee und Wasser für uns, begleitet mich in den Meetingraum, setzt sich, sagt noch einmal laut “So!” … und ist erst einmal still … Er atmet – mittlerweile sehr gut gelaunt – tief durch, kommt sichtbar an im Hier und jetzt. Was folgt, ist ein ausgesprochen heiteres Meeting. Sehr kreativ und gelöst besprechen wir das nächste Jahr. Der Auftrag wird ein wenig umfangreicher sein, als angekündigt und wir sind sogar eher fertig, als geplant. Ihm bleiben jetzt noch ein paar Minuten, um wirklich mal durch zu atmen.

Was ist passiert?

Nun, ich hatte mich im wahrsten Sinne des Wortes in Schale geworfen – auf meine ganz eigene Art: Ich trug meine Lieblingskombi an ätherischen Ölen verschiedener Zitrusfrüchte an mir: Orange und Limette.

Wer schon mal an einer Orangenschale gerochen hat, kennt das: Es zieht einem die Mundwinkel noch. Das können so Öle. 😉 Und Orange und Limette ergeben an so grau-grauen Tagen eine Mischung, die zieht nicht nur die Mundwinkel hoch, die schickt einem die Sonne, in der sie gereift sind, direkt ins Gemüt. Sehr zuverlässig. Es ist, als würden die beiden sich küssen und als entstehe dabei etwas Magie. Sonnenmagie.

Ich nutze das seit vielen Jahren, dieses Licht, das in “meinen Ölen” steckt. Seitdem ist mein November nicht mehr so grau und auch die Menschen, die mir begegnen, fangen an zu lächeln oder entspannen sich spontan und genießen es, wenn etwas anderes durch das Grau hindurch strahlt und leuchtet.

Also, wenn du das nächste Mal eine (bitte BIO!)-Zitrone oder Orange, Grapefruit usw. auspresst, drück doch mal die Schale zusammen und riech dran. Oder schnuppere an deinen Händen. Augen zu und durchatmen. Ich bin sicher, du kannst den Sommer und die Sonne, die diese Früchte hat reifen lassen, für einen Moment spüren.

Und wenn du ein wenig mehr wissen möchtest, über meine Öle, oder dir welche bestellen magst, dann sprich mich gern an und ich erzähle dir mehr. Versprochen.

In diesem Sinne, Sonne satt!
Deine Zaza

PS und ja, dieses Motiv kannst du dir auch in meinem Spreadshirt-Shop bestellen …

Hatschi!

Ich mag den Herbst. Aus einem grünen Wald wird ein bunter. Der Wein färbt sich rot, die Bäume werden gelb und fangen an zu leuchten. Seid ihr schon mal an so einem grau-trüben regnerischen Herbsttag an einer Reihe von gelb leuchtenden Bäumen vorbei gelaufen? Es ist, als würden sie die Straßen beleuchten. Das hat etwas magisches und ruft nach heißem Apfelsaft mit Ingwer und Zimt und nach Esskastanien … Achtet mal drauf, die ersten Bäume leuchten schon!

Ich war neulich für meinen langen Spaziergang offenbar nicht warm genug angezogen und hatte doch tatsächlich kurz mit einer Erkältung zu tun, die gern eine geworden wäre 😉 Omas Hausmittelchen sei Dank hatte sie keine Chance und ich bin wieder fit. Darum hab ich mir überlegt, einige dieser Hausmittelchen, die mir immer wieder helfen, gesund zu bleiben, mit euch zu teilen. Vielleicht hilft es ja …

Also, wenn ich merke, es kratzt leicht im Hals, die Nase juckt und so insgesamt ist mir ein klein wenig kälter als sonst, dann lass ich meist alles fallen, sage (wenn es irgend geht) meine Termine ab, besorge mir Ingwer, Zitronen, Honig und eine große Zwiebel (hab ich im Herbst meist sowieso im Haus … man weiß ja nie 😉 ) und koche mir einen Ingwertee aus frischem Ingwer. Ja nur frischer Ingwer, mehr nicht – einfach in Scheiben schneiden, 10min köcheln lassen und mitsamt Ingwerscheiben ab in die größte Tasse, die du finden kannst. Da kann dann der Saft einer halben Zitrone mit rein und ein bissel Honig.

Während der Ingwer vor sich hin köchelt, schneide dir die Zwiebel in Scheiben – es sollte eine normale Gemüsezwiebel sein, die hat die meiste Kraft. Die Zwiebelscheiben legst du dir in die Socken. Das ist ein bissel unangenehm am Anfang und kalt und es läuft sich damit auch nicht wirklich gut, aber du gehst ja eh ins Bett gleich und beim Schlafen stören sie echt nicht. Die Zwiebeln ziehen alles raus, entgiften quasi. Du könntest sie dir auch um den Hals wickeln, aber das stinkt. Also ab damit in die Socken.

So und nun schnapp dir dein Lieblingsbuch, Tagebuch oder ein schönes Hörbuch und kuschel dich ins Bett und trink in aller Ruhe deinen Tee aus. Und dann schlaf. Schlaf, schlaf, schlaf dich aus. Falls du so gar keine Idee hast, was dir zum Tee gefallen könnte, hör hier mal rein. Das ist eine inspirierende Podcastfolge, in der du wunderbare Tipps bekommst, falls diese akute Erste Hilfemaßnahme nicht fruchtet und dein Körper ein bissel mehr Ruhe und Zeit braucht, um gesund zu werden. Und ja, falls dir die Zeichnungen bekannt vor kommen, da hatte ich einen kleinen Anteil dran. ☺️

Nach dieser Zwiebel-in-den-Socken-Nacht wirst du dich vermutlich am nächsten Morgen viel besser fühlen. Ich hab auf diese Art schon einige Anginas (Anginen, Angini? Wie denn nun?), Schnupfen verabschiedet, bevor sie so richtig ausbrechen konnten.

In diesem Sinne, bleibt gesund und genießt die vielen bunten Farben, dieses wunderbare Licht, das es nur im Herbst gibt!

liebst, eure Zaza

PS 🤩 Dieses Motiv kannst du dir übrigens bei 🍁 Redbubble 🍁 bestellen … als wärmende Decke, als Laptoptasche, Shirt, Kleid, Handyhülle, Uhr, Duschvorhang, Minirock, Untersetzer … Am besten du schaust selbst, ob du dich an die vielen intensiven Farben, die der Herbst jedes Jahr für uns bereit hält, in dieser Form erinnern lassen magst. 🤩

Wannengezwitscher

Sonntagmittag, 12.20 Uhr.

Draußen ist Herbst, die Sonne scheint durchs Fenster und ruft mich, kitzelt meine Nase. Ich sitze auf meiner Couch und zeichne an einer Inktober-Zeichnung, neben mir schnurrt Mausi und leckt sich ihre Pfoten. Und aus meinem Bad zwitschert es und pfeifft und summt und plätschert es fröhlich – mein fröhlicher Spross … Mein Herz hüpft.

Ich liebe diese Momente. Ich weiß dann, alles ist in Ordnung. Ich bin gesegnet. Und genau das wünsche ich dir auch. Kleine Glücksmomente im Alltag, die dein Herz berühren. Mögest du sie erkennen und empfinden können. Denn sie sind da. Egal, wie dien Leben grade ist.

Danke! Danke für diesen Moment. #glück

Ja, erinnermich …

… daran, dass das Leben schön ist und Spaß machen kann. Und daran, dass die Schönheit oft in den kleinen Dingen liegt. In einem Tautropfen, der auf einem Blatt ruht … in einer Knospe, einem Lied … in einem Spruch, in einem Lächeln  oder im Wind, der dir durchs Haar fährt. Und darum zeichne ich diese kleinen fröhlichen Motive, die ich „Erinnermich“s nenne.

Und weil das Ganze heute der erste Blogeintrag ist, mein Blog hiermit und heute als geburtstagt, gratuliere ich mir jetzt selbst mit diesem kleinen Sonnenschein. Happy Birthday! Auf dass du viele, viele Menschen erinnerst. An ihre Schönheit, an ihr Wohlfühlen, an ihr Herz … an sich selbst.  🙂

Ich freu mich drauf,
bis die Tage, deine Zaza