nearly daily #03

Der Fehler zeigt nur auf, was fehlt.
(Kurt Tepperwein)

Lass dir diesen Satz unbedingt mal auf der Zunge zergehen wie ein Stück gute Schokolade!

Wir denken immer, wenn wir Fehler machen, sind WIR falsch. Oder schuldig. Und dann fühlen wir uns schlecht. Konditioniert von unseren Eltern und der Gesellschaft, von vielen Jahren Schule, in denen zu diesen Fehlern noch Zahlen zum schlechten Gewissen dazu geliefert werden.

Wie wäre es denn, wenn wir statt dessen schauen, WAS uns der Fehler zeigen möchte? Was wir also lernen dürfen? Also, wenn wir den Fehler als Geschenk begreifen würden, uns weiter zu entwickeln?

Ich durfte fest stellen, dass sich mein Gefühl zu mir verändert hat. Statt den Fehler als Einladung zu nutzen, mich in Schuldgefühlen zu wälzen, erlebe ich ihn jetzt zumeist als Hinweis. So wie Verkehrsschilder. Jeder Fehler zeigt mit, wo es lang geht in Richtung leichtes (Er)Leben. Und dann stellt sich auf einmal Dankbarkeit ein. Und das hätte ich echt nicht gedacht, dass ich Fehler, die mich immer mich haben schlecht fühlen lassen auf einmal auch das Gegenteil bewirken können: Ich schaue hin, sehe, ah, ich darf meinen Kurs anpassen und bin dankbar – mir selbst, dafür, dass ich diesen Fehler gemacht habe.

Macht übrigens auch viel fehlertoleranter andern Menschen gegenüber ☺️ Also try it mal aus!

Liepst,
Zaza

PS ein Öl hierzu …? Lass mich mal nachdenken. Hmm … aus dem Bauch heraus würd ich sagen, alles, was in dir eine Weite macht, dich besänftigt, also Öle und Mischungen, denen das Sanfte innewohnt. Oder, falls du es nicht so mit der Schuld und dem schlecht fühlen hast, es dir aber schwer fällt, das Geschenk im Fehler zu entdecken, dann alles, was dir Klarheit schenkt …
Sanftmut steckt in meinem Erleben beispielsweise in Rose, Lavendel, Valor, Cistus, Immortelle, Melisse … und Klarheit … naja, die Schärfe der Erkenntnis lebt meiner Wahrnehmung nach in allen Ölmischungen die Pfefferminze enthalten und damit auch in ihr selbst. Komm, wenn du dich hierin unterstützen möchtest, einfach mal vorbei und schnupper dich eine Runde durch mein Öleregal und meinen Ölekoffer … ich bin mir sicher, dass da mindestens ein Öl mit dir redet! Schreib mir einfach eine Mail oder finde mich im telegram (@zazadesign).

nearly daily #02

Begegnen wir uns doch wenigstens mit Respekt und Güte.

Es ist ja so: Ich kann eine Meinung haben und du eine ganz andere. Und dennoch sind wir beide Menschen, vielleicht Kollegen, Freunde, Familie – und – Überraschung – wir können das auch bleiben. Auch, wenn wir auf verschiedenen Standpunkten stehen.

Es braucht dafür nicht viel. Nur die Bereitschaft, jedem seine Lebensreise zuzugestehen und etwas Vertrauen, dass einem die Entscheidung der andern nicht schadet.

Denk mal drüber nach!

Liepst,
Zaza

PS Der Tipp in Öl? … Wie wäre es mit einem Tropfen Rose? Direkt aufs Herz. Das schenkt dir Frieden. In dir wird es wieder weit und hell.

nearly daily #01

Ich hab immer mal auch kleinere Impulse, die ich mit euch teilen mag. Das sind meist Sätze, schlaue, zugegeben 😉, die mir im Laufe eines Tages so begegnen. Also hab ich beschlossen, auch die kurzen, knackigen mit euch zu teilen. Und am Montag kam mir dieser hier ins Ohr geweht:

Alles, was wir wissen müssen,
spielt sich direkt vor unsern Augen ab.
Wir brauchen nur hinzuschauen.

Nich sooooo schlecht, oder? Ich bin mir sicher, JEDER von uns hat mindestens einmal in seinem Leben schonmal sowas gedacht wie: “Shit! Ich hab’s gewusst.”

Meist, nachdem irgendeine Katastrophe eingetreten ist. Wenn sich etwas, das wir so gar nicht haben wollten, offenbarte. Und auf einmal fallen uns die Schuppen von den Augen und wir wissen GENAU, wann wir es gesehen haben und nur nicht hingeschaut. Wann uns eine Ahnung beschlich, eine Intuition sich meldete. Der berühmte Bauch gerufen hat. So laut er konnte und wir es ignoriert haben. Weil wir auf diesem Ohr so gerne taub sind.

Und ich denke mir, wenn das rückwirkend funktioniert, also wenn wir uns erinnern an solche Momente, heißt das ja, dass wir sie sehr wohl sehr deutlich wahrgenommen haben und dass wir dann unsere Sinne auch schärfen können für das JETZT. Dafür, uns besser wahrzunehmen und diesen Moment zu spüren statt ihn weg zu ignorieren. Denn der Bauch, unsere Intuition und unser Herz, die rufen nicht laut, im Sinne von “drehen wir mal die dB hoch”. Die melden sich anders. Leise mitunter und inmitten der Alltagsgeräusche kaum wahrnehmbar. Aber, wenn man sich einmal auf ihre Art sich zu melden eingeschossen hat, rufen sie sehr, sehr deutlich.

Mit Bauchweh, mit Herzschmerzen, mit kurzzeitigen, situativen Dünnpfiff, mit plötzlichen Gedanken, die scheinbar verrückt sind und so schnell sie da waren, wieder weg sind. Und manchmal auch mit einem klaren Wissen. Die Frage ist immer nur:

WIE WICHTIG NEHMEN WIR DAS, WAS WIR WAHRNEHMEN?

und:

Nehmen wir uns ausreichend Zeit, interessiert in uns hinein zu hören und zu spüren für das, was uns unser Körper und alle unsere Sinne, die nicht “hören” sind, so zu sagen haben?

Liepst,
Zaza

PS Und meine liebsten Öle dafür heißen Acceptance und Valor.

Valor hatten wir hier schon mehrfach. Es ist eine Mischung, die mich schön erdet, dich aufrecht auf deine beiden Beine stellt und den Raum öffnet für das was ist, sich zeigen mag und verändern. Heißt nicht umsonst MUT auf deutsch, diese wunderbare Mischung.

Acceptance ist ein kleines Wunderwerk, das ich erst kürzlich entdecken durfte. Und immer, wenn ich noch im “ich will aber nicht!”-Modus bin, hat es etwas medizinisches an sich. Sobald ich aber weich werde, mich öffne und bereit bin, anzunehmen, was ist (auch, wenn ich es möglicherweise nicht mag, was sich da zeigt), sobald ich also aus dem Widerstand raus gehe, verändert sich sein Duft und es wird blumig, weich, ein wenig fruchtig und hält mich – gut gelaunt bis wild entschlossen. Es gibt dem ganzen einen Rahmen, in dem es mir möglich wird, zu akzeptieren, was sich zeigt.