Sonne!

Es ist früher Nachmittag an einem typischen grau-in-grauen Novembertag. Die letzten leuchtenden Bäume werfen ihre gelben Blätter ab. Der Himmel ist wolkenverhangen. Es regnet und stürmt. Nicht unbedingt das Wetter, das dir die gute Laune ins Gesicht schickt oder die Sonne ins Herz.

Ich – strahlend, gut gelaunt und in eine duftenden Wolke gehüllt, betrete die Räume einer meiner Kunden. Mein Termin, der Chef des Hauses, kommt gerade aus einem Meeting gerannt, hat sein nächstes ohne Pause jetzt mit mir. Ich vermute, er hat überhaupt noch keine Pause gemacht heute und viel zu wenig getrunken. Sein Handy klingelt ohne Unterlass, seine Sekretärin winkt mit einem Stapel Telefonnotizen … Kurz er wirkt gehetzt und ich könnte mir vorstellen, dass er jetzt gerade viel lieber in aller Ruhe einen Kaffee trinken würde und mal durchatmen, als über unsere gemeinsamen to-do’s für das nächste Jahr zu sprechen.

Wir geben uns die Hand. Ich gut gelaunt, strahlend. Er in Gedanken noch gar nicht richtig da, sehr freundlich und … ja auf einmal verändert sich sein Gesicht. Es ist ihm anzusehen, dass ihm nicht ganz klar ist, was gerade vor sich geht und warum es seine Mundwinkel wie von alleine nach oben zieht. Die Verwandlung ist selbst für mich – und ich ahne den Grund seiner Veränderung – erstaunlich deutlich. Er hält kurz inne, schüttelt fast unmerklich den Kopf, richtet sich innerlich auf, bestellt bei seiner Sekretärin zwei Kaffee und Wasser für uns, begleitet mich in den Meetingraum, setzt sich, sagt noch einmal laut “So!” … und ist erst einmal still … Er atmet – mittlerweile sehr gut gelaunt – tief durch, kommt sichtbar an im Hier und jetzt. Was folgt, ist ein ausgesprochen heiteres Meeting. Sehr kreativ und gelöst besprechen wir das nächste Jahr. Der Auftrag wird ein wenig umfangreicher sein, als angekündigt und wir sind sogar eher fertig, als geplant. Ihm bleiben jetzt noch ein paar Minuten, um wirklich mal durch zu atmen.

Was ist passiert?

Nun, ich hatte mich im wahrsten Sinne des Wortes in Schale geworfen – auf meine ganz eigene Art: Ich trug meine Lieblingskombi an ätherischen Ölen verschiedener Zitrusfrüchte an mir: Orange und Limette.

Wer schon mal an einer Orangenschale gerochen hat, kennt das: Es zieht einem die Mundwinkel noch. Das können so Öle. 😉 Und Orange und Limette ergeben an so grau-grauen Tagen eine Mischung, die zieht nicht nur die Mundwinkel hoch, die schickt einem die Sonne, in der sie gereift sind, direkt ins Gemüt. Sehr zuverlässig. Es ist, als würden die beiden sich küssen und als entstehe dabei etwas Magie. Sonnenmagie.

Ich nutze das seit vielen Jahren, dieses Licht, das in “meinen Ölen” steckt. Seitdem ist mein November nicht mehr so grau und auch die Menschen, die mir begegnen, fangen an zu lächeln oder entspannen sich spontan und genießen es, wenn etwas anderes durch das Grau hindurch strahlt und leuchtet.

Also, wenn du das nächste Mal eine (bitte BIO!)-Zitrone oder Orange, Grapefruit usw. auspresst, drück doch mal die Schale zusammen und riech dran. Oder schnuppere an deinen Händen. Augen zu und durchatmen. Ich bin sicher, du kannst den Sommer und die Sonne, die diese Früchte hat reifen lassen, für einen Moment spüren.

Und wenn du ein wenig mehr wissen möchtest, über meine Öle, oder dir welche bestellen magst, dann sprich mich gern an und ich erzähle dir mehr. Versprochen.

In diesem Sinne, Sonne satt!
Deine Zaza

PS und ja, dieses Motiv kannst du dir auch in meinem Spreadshirt-Shop bestellen …

Hatschi!

Ich mag den Herbst. Aus einem grünen Wald wird ein bunter. Der Wein färbt sich rot, die Bäume werden gelb und fangen an zu leuchten. Seid ihr schon mal an so einem grau-trüben regnerischen Herbsttag an einer Reihe von gelb leuchtenden Bäumen vorbei gelaufen? Es ist, als würden sie die Straßen beleuchten. Das hat etwas magisches und ruft nach heißem Apfelsaft mit Ingwer und Zimt und nach Esskastanien … Achtet mal drauf, die ersten Bäume leuchten schon!

Ich war neulich für meinen langen Spaziergang offenbar nicht warm genug angezogen und hatte doch tatsächlich kurz mit einer Erkältung zu tun, die gern eine geworden wäre 😉 Omas Hausmittelchen sei Dank hatte sie keine Chance und ich bin wieder fit. Darum hab ich mir überlegt, einige dieser Hausmittelchen, die mir immer wieder helfen, gesund zu bleiben, mit euch zu teilen. Vielleicht hilft es ja …

Also, wenn ich merke, es kratzt leicht im Hals, die Nase juckt und so insgesamt ist mir ein klein wenig kälter als sonst, dann lass ich meist alles fallen, sage (wenn es irgend geht) meine Termine ab, besorge mir Ingwer, Zitronen, Honig und eine große Zwiebel (hab ich im Herbst meist sowieso im Haus … man weiß ja nie 😉 ) und koche mir einen Ingwertee aus frischem Ingwer. Ja nur frischer Ingwer, mehr nicht – einfach in Scheiben schneiden, 10min köcheln lassen und mitsamt Ingwerscheiben ab in die größte Tasse, die du finden kannst. Da kann dann der Saft einer halben Zitrone mit rein und ein bissel Honig.

Während der Ingwer vor sich hin köchelt, schneide dir die Zwiebel in Scheiben – es sollte eine normale Gemüsezwiebel sein, die hat die meiste Kraft. Die Zwiebelscheiben legst du dir in die Socken. Das ist ein bissel unangenehm am Anfang und kalt und es läuft sich damit auch nicht wirklich gut, aber du gehst ja eh ins Bett gleich und beim Schlafen stören sie echt nicht. Die Zwiebeln ziehen alles raus, entgiften quasi. Du könntest sie dir auch um den Hals wickeln, aber das stinkt. Also ab damit in die Socken.

So und nun schnapp dir dein Lieblingsbuch, Tagebuch oder ein schönes Hörbuch und kuschel dich ins Bett und trink in aller Ruhe deinen Tee aus. Und dann schlaf. Schlaf, schlaf, schlaf dich aus. Falls du so gar keine Idee hast, was dir zum Tee gefallen könnte, hör hier mal rein. Das ist eine inspirierende Podcastfolge, in der du wunderbare Tipps bekommst, falls diese akute Erste Hilfemaßnahme nicht fruchtet und dein Körper ein bissel mehr Ruhe und Zeit braucht, um gesund zu werden. Und ja, falls dir die Zeichnungen bekannt vor kommen, da hatte ich einen kleinen Anteil dran. ☺️

Nach dieser Zwiebel-in-den-Socken-Nacht wirst du dich vermutlich am nächsten Morgen viel besser fühlen. Ich hab auf diese Art schon einige Anginas (Anginen, Angini? Wie denn nun?), Schnupfen verabschiedet, bevor sie so richtig ausbrechen konnten.

In diesem Sinne, bleibt gesund und genießt die vielen bunten Farben, dieses wunderbare Licht, das es nur im Herbst gibt!

liebst, eure Zaza

PS 🤩 Dieses Motiv kannst du dir übrigens bei 🍁 Redbubble 🍁 bestellen … als wärmende Decke, als Laptoptasche, Shirt, Kleid, Handyhülle, Uhr, Duschvorhang, Minirock, Untersetzer … Am besten du schaust selbst, ob du dich an die vielen intensiven Farben, die der Herbst jedes Jahr für uns bereit hält, in dieser Form erinnern lassen magst. 🤩