Hinter der Mattscheibe

… einfach mal so … für alle, die mich gern mal SEHEN und HÖREN möchten …

Volly Tanner hat neulich angefragt und dabei ist ein kleines Interview heraus gekommen … ich verlinke euch einfach mein Lieblingsbild, das ich mal eben aus Werbezwecken und weil ich darauf so wunderschön bin, schnell vom Bildschirm abfotografiert habe. Sex sells, heißt es doch so schön – das ist mein persönliches quod erat demonstrandum 😇

Geht gern dort schauen und hinterlasst mir hier eure Fragen, wenn ihr welche habt. Ich verrate euch heute (fast) alles 😉

PS Tipp in Öl für aufgeregte Gemüter … naja, wenn aufgeregt weil unsicher: VALOR … so toll! Das stellt dich auf die Beine und sobald du stehst, stehst du gerade und atmest tief und entspannt durch. Oder entschlossen … it depends😉 Eine meiner absoluten Lieblingsölmischungen. Ein Segen für mich.

https://www.sachsen-fernsehen.de/mediathek/kategorie/leipzig-fernsehen/tanner-trifft/video/tanner-trifft-folge-29-mit-susanne-zaza-glaeser/

36 Was bleibt

Ja, was bleibt eigentlich, wenn ein Mensch geht? Hast du dir darüber schon mal Gedanken gemacht? Was hinterlässt du, wenn du deinen Körper verlässt und nach Hause gehst?

Klar, es werden sich deine Liebsten an dich erinnern. Und so du dich vermehrt hast, hinterlässt du auch genetisch eine Signatur bis in Generationen hinein, in denen du vielleicht längst wieder hier bist. Und sonst?

Ich frage mich immer wieder mal, ob, wenn ich mal gehe, die Welt ein kleines bisschen besser geworden ist, als sie es ohne mich gewesen wäre. Einfach, weil ich da war. Ob ich andere wirklich inspirieren konnte, sich zu erinnern, sich selbst gut zu tun und andern … und so ein besseres Leben zu führen einfach, weil sie sich in ihrem Leben wohler fühlen. Einen Unterschied machen .. das ist es, glaub ich, worum es geht.

Eine Idee, mit dem Tod von geliebten Menschen umzugehen, die mir schon häufiger “unter gekommen” ist, ist die: Man erinnert sich ja, wenn einer geht, gern an das, was einen an diesem Menschen besonders inspiriert hat, oder beeindruckt, was man vielleicht sogar bewundert hat oder was einem besonders gut getan hat. Eine Eigenschaft, eine Geste, ein wasauchimmer, das deine Welt etwas besser gemacht hat. Und dann sucht man sich eins davon aus, das man dem Menschen zu Ehren, den man gerade verabschiedet hat, in sich weiter leben lässt. Wenn das jeder von uns macht, werden wir alle schon allein dadurch bessere Menschen und wir ehren unsere Ahnen und Liebsten. auf eine sehr liebevolle Weise, wie ich finde.

Eine meiner längsten Freundinnen hat vor ein paar Tagen ihren Vater Nono aus diesem Leben verabschiedet. Ich kannte ihn und ich mochte ihn sehr – war er mir doch in Zeiten in meinem Leben, als meine beiden Väter nicht Väter sein konnten oder durften, eine Vaterfigur und ich bin besagter Freundin sehr dankbar, dass sie ihn in dieser für mich sehr schwierigen Zeit, in der ich viel Halt brauchte, immer mal mit mir “geteilt” hat.

Ich bin nicht der konventionellste Mensch und mit dem Meisten, was mich umtreibt, gehe ich eher extrovertiert um. Das ist nicht jedermanns Sache … Nono hat das nicht nur gut verstanden, ich hab ihn auch ähnlich erlebt. Wir haben uns gesehen und mochten uns sofort leiden. Von ihm habe ich eine der wichtigsten Lektionen in meinem Leben gelernt, wie wichtig, das habe ich erst Jahre später begriffen. Er hat mir mal gesagt:

Du kannst jede Regel brechen und deinen Weg gehen, wie DU ihn gehen willst. Scheiß auf alle Regeln! Wenn du sie nicht befolgen willst, ok. ABER du musst sie kennen. Du kannst sie nur dann brechen und dein Ding machen, wenn du weißt, wogegen du rebellierst und wie der ganze Scheiß eigentlich funktioniert. Weil dann kannst du sie nämlich auch für dich nutzen und nur dann bist du frei.”

Ich bin später in meinem Leben noch anderen Menschen begegnet, die das auch leben (und mich immer wieder daran erinnert haben). Und je besser sie die Regeln kannten, umso besser konnten sie mitspielen. … dass Rebellion auch eine Form von mitspielen ist – zumindest würde ich das heute so behaupten – darüber hätte ich mich zu gern noch einmal mit ihm in einer nächtelang anhaltenden Diskussion ausgetauscht.

Jedenfalls waren meiner Beobachtung nach die am freiesten, die die Spielregeln kannten. Immer. Ausnahmslos. Ob sie sie befolgt haben, war nicht wichtig, nur, dass sie sie kannten.

Nono, je älter ich werde, umso mehr Dimensionen dieser Lektion erschließen sich mir. Ich danke dir! Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie viel mir das bedeutet. Und genau das werde ich weiter tragen. Und ich werde mich an deine Lebensfreude erinnern und an dein Lachen. Ich kann es immer noch hören 😊. Danke für dich und deine Art, mit dem Leben umzugehen. Und danke, dass du dein Töchterchen in die Welt gebracht und begleitet hast. Ohne sie wären wir uns wohl nie begegnet und ohne sie wäre ich ein anderer Mensch. Ich hoffe, du hast eine gute letzte Reise. Mögest du gut nach Hause kommen und im Frieden mit dir sein! Wir sehen uns wieder! Ich umarme dich, Suse

PS Ich bin überzeugt davon, dass wir alle nach Hause gehen und dort von uns selbst herzlich willkommen sind und geliebt – egal, wie unsere Rolle hier auf Erden aussah und ob wir im Frieden waren oder nicht. Solange wir unsern Weg dorthin zurück finden, ist alles gut. Möglicherweise drehen wir noch ein paar Runden und dem Einen oder Andern begegnen wir auch immer wieder. Und weil wir immer wieder kommen, glaube ich, dass es wichtig ist, dass wir jeweils das Beste in uns erblühen lassen, weil es genau das ist, was wir mit nach Hause nehmen und wieder mit auf die Erde bringen.

In diesem Sinne,
lasst euch von denen, die ihr liebtet und die schon gegangen sind, inspirieren und erinnert euch daran, wer ihr seid und sein wollt.

Liepst,
Zaza

DANKE. DANKE. DANKE.

“The universe loves grateful people.”
Louise Hay

Dankbarkeit ist sowas wie rosaglitzernder Feenstaub oder perlmuttfluffige Einhornspucke. Es hält dein Leben zusammen und bringt dir von allem mehr von dem, wofür du dankbar bist.

Warum das so ist? Frag den Schöpfer, den großen Geist, Gott, das Universum oder den, zu dem du betest. Vielleicht, damit es uns Menschen leichter fällt, uns zu erinnern, wer wir sind und von wem wir abstammen .und die Magie, in der wir leben, zu schätzen zu wissen? Oder, damit wir einen Zauberstab haben, mit dem wir unser Leben verzaubern können …

Ich bin grad im Selbsttest. Oder anders: Das mit der Dankbarkeit begleitet mich schon lange. Meine bereits viel zitierte “weise Freundin” (Ja, die gibt es wirklich und seit ich diesen vielen – oft ungefragt (und von mir ungewollt) an mich gerichteten Weisheiten – mit einem tiefen Danke begegnen kann, werden es immer mehr … weise Freundinnen.) … also besagte Freundin riet mir vor Jahren schon, mich mal mit Dankbarkeit zu befassen. Aus verschiedenen Gründen. Unter anderem dem, dass sie mich als undankbar empfand und meinte, es wäre kein Wunder, wenn ich nicht glücklich würde und mit meiner Umwelt und meinem Leben entsprechend wenig zurecht komme, wenn ich nicht wenigstens Dankbarkeit empfinden könne. Ich war damals echt sauer und dachte, was hat die denn? Reagiert hab ich in etwa so:

Was hast du denn nur? Ich BIN doch dankbar!!! Ich sage danke. Immer! Hab ich jemals nicht danke, gesagt, wenn du mir was geschenkt hast?

Ein Schmunzeln erreichte ihr Gesicht und ich bin ihr heute so dankbar, dass sie den Topf mit “Kannst du auch dankbar sein für ein Geschenk, das du nicht haben möchtest? Zum Beispiel weise Ratschläge …” nicht geöffnet hat. (Ja heute erst kann ich dafür danke sagen, damals wär mir das gar nicht in den Sinn gekommen, dafür dankbar zu sein. Ich wollte ja nicht!)

Und?, fragt sie schmunzelnd, WIE fühlt sich Dankbarkeit denn an?

Ähem … keine Ahnung 😳 !?

Ich erspare euch das ganze Gespräch. Es endete damit, dass sie mir den Rat gab, mich mal damit zu beschäftigen, was Dankbarkeit ist und vielleicht mir etwas zu überlegen, wo ich einfach etwas GEBE. Irgendwas ehrenamtliches.

Ich krieg es zeitlich nicht mehr genau zusammen. Es hat, denke ich, noch Jahre gedauert, bis das bei mir angekommen ist. Diesen Rat, einfach etwas ins Leben zu geben statt immer im Vorwurf zu sein, warum das Leben mir nicht gefälligst das liefert, was ich haben will, habe ich letztlich in die Tat umgesetzt und es hat funktioniert. Ich hab ihr einfach vertraut und ich wusste, dass sie meistens mit ihren Lösungen ihr Ziel erreicht. Und ich hatte nix zu verlieren. Außer meine Vorwürfe. 😉

Je mehr ich mich damit beschäftigte, umso mehr kam zu mir. Neue Gedanken zum Beispiel … Gedanken wie:

Dankbarkeit ist ein Zustand (eine Einstellung, eine Haltung ans Leben), kein Gefühl.

Oder ein Hörbuch, sehr zu empfehlen: Pam Grout “Sei dankbar und werde reich.” … War mir einen Sommer lang ein täglicher Begleiter bei meinen Abendspaziergängen und hat mir das erste Mal die Magie dahinter gezeigt. (Ich höre es immer noch und immer wieder …)

Und so ändern sich nach und nach die Dinge und alles, was nicht funktioniert, begreife ich mittlerweile als eine Art Hinweis-Schild auf “Guck, da biste noch nicht in der Dankbarkeit.”

Zur Zeit mache ich so eine kleine Dankbarkeitschallenge mit mir selbst und mit dem Buch “The Magic” von Rhonda Byrne. 28 Tage (ich schätze, es werden letztlich mehr … ich denke da an “bis ans Ende meiner Tage” 😉) in Dankbarkeit üben. Es gibt tägliche Übungen. Ein kleines Morgenritual und eins für den Abend und Tagesaufgaben … kurz ich bin damit echt beschäftigt. Und heute, an Tag 8, spüre ich dieses Danke zum ersten Mal körperlich. Wie ein kleines, zartes Vibrieren in meinem Herzchakra. Mitten in der Brust … als hätte mich da etwas Einhornglitzer berührt. Und ich bin so dankbar dafür.

Also heute würde ich die Frage, wie sich Dankbarkeit anfühlt, beantworten mit: Ein bisschen, wie magisches Einhorngeglitzer, das mein Herz weit macht und mich bewegt. Es taucht die Welt in ein anderes Licht.

Und für alle, die mich kennen, ein kleiner Schmunzler: Tag 8 beschäftigt sich damit, dankbar zu sein für alle Nahrung … DAS versteht eure Zaza 🤗 … (Und für alle andern: Ich koche und esse toootal gern. Noch Fragen? … 😉)

Danke

Wie auch immer ihr das seht, ich sehe es so: Man kann es ja mal probieren, statt “Bäh-Bäh” Danke zu sagen. Selbst, wenn man es noch nicht richtig fühlen kann. Es gibt immer, in ausnahmslos jeder Situation etwas, das wir lernen können. Über uns, über das Leben, darüber, die die Dinge funktionieren, was wir grad fühlen und so weiter. Und wenn wir das finden, können wir leichter Danke sagen. Ich meine, irgendwo muss man ja mal anfangen, gell?

Ich habe so angefangen. Ich habe in Situationen, die mich verärgert haben, in denen ich mich verletzt fühlte oder missverstanden oder ungerecht behandelt … in denen nicht das passiert ist, was ich mir gewünscht hatte, in diesen Situationen hab ich mich hingesetzt und geatmet und mich auf die Suche begeben, wofür ich hier dankbar sein kann. Was ich hier lernen durfte und was ich für einen Anteil an dem Geschehenen hatte. Und selbst wenn ich es noch nicht FÜHLEN konnte, ich konnte mich verneigen (Demut üben) und DANKE SAGEN. Danke. Danke. Danke. Laut ausgesprochen.

Egal, was mein Ego, mein Stolz oder mein “ich weiß es aber besser”-Teil dazu gesagt haben. Ich hab einfach erstmal das Danke ausgesprochen. Immer wieder. Mich an Louise Hay erinnert und versucht, daran zu glauben, dass man das, was man sich lange genug sagt, irgendwann auch fühlen kann, wenn man es denn fühlen möchte. Und da ich zumindest alles, was ich bis dato über Dankbarkeit las, hörte und beobachtet hatte, glaubte, war es für mich auch folgerichtig UND glaubwürdig, dass sich das Gefühl dazu einstellen wird. Und es kam … nach und nach. Mal ist es größer und intensiver, mal etwas kleiner, aber insgesamt wächst es. Und auch dafür bin ich sehr dankbar. Mir, dass ich da dran bleibe und mich immer weiter darin übe. Meiner Freundin, die mich darauf überhaupt erstmal gebracht hat. Louise Hay, die mir eine große Inspiration und ein großes Licht ist. Pam Grout für ihr grandioses Hörbuch und der Vorlesenden, die das genauso liest, dass es mein Herz versteht. Und, und und …

Übrigens, die Sache mit den Worten (Affirmationen) und dass sich dann die Gefühle dazu gesellen, das erklärt Louise Hay in diesem Video hier sehr schön. Es geht darin vor allem um Affirmationen, wie diese funktionieren und wie wir damit in die Selbstliebe kommen. Was meines Erachtens nach eng mit Dankbarkeit verwoben ist. Der Dankbarkeit, sich selbst gegenüber und dem Leben gegenüber, das dir geschenkt ist. Ihre Worte:

“The universe loves grateful people.
The more grateful you are, the more you get to be grateful about.”

Ich bin absolut davon überzeugt, dass du alles lassen kannst an spirituellem Gedöns, nur das mit der Dankbarkeit nicht.

Dankbarkeit beamt mich in die Vergebung, in die Liebe. Es verzaubert etwas in mir und nährt mich tief in meiner Seele.

Ich danke dir für deine. Zeit und dein hier bei mir sein.
Liepst, Zaza.

💦 Die Antwort in Öl: Oh, da gibt es einige Antworten von Gary Young in Form von wundervollen Ölmischungen … zum Beispiel

Gratitude, eine sehr blumige Mischung, die in mir vor allem den beruhigenden Aspekt der Dankbarkeit berührt. Wie ein zartes Streicheln und die Wogen glätten sich.
Oder Joy, das meine Lebensfreude ins Spiel bringt und mich direkt im Herzen berührt. Manchmal auch so, dass mir schwindelig wird – dann nehm ich gern etwas Pfefferminze dazu, die sagt dann “brauchst keine Angst haben, dass dich die Liebe zu sehr besäuselt, ich halte dir den Kopf frei … Liebe und klar denken können müssen sich ja nicht ausschließen. 😉”
Forgiveness beamt mich auf eine höhere Ebene, die ich nur schwer erklären kann und besänftigt mich. Dann ist der Weg frei direkt zur Dankbarkeit und ich kann auch allem, was weh tat, in Dankbarkeit begegnen. Mein Bauch entkrampft sich und der Solarplexus wird ganz weich und weit. Die Sonne zieht ein.
Present Time … holt mich ziemlich zackig ins hier und jetzt und da ist immer alles in Ordnung.
Orange sagt immer “Hab dich selbst lieb. Du darfst.” und dann komme ich lächelnd in meine innere Größe und die hat mit all dem kein Problem. Die kann vergeben, von Herzen dankbar sein … und wenn die Orange dann noch mit der Limette knutscht … fang ich an zu tanzen. Und danke dem Leben. Selbst für sowas wie Steuererklärungen.

Das klingt vermutlich alles bissel komisch, wenn du dich noch nie mit ätherischen Ölen befasst hast. Macht nix. Wenn dich das interessiert, ob du ein Näschen dafür hast und die Öle dich auch so berühren wie mich, melde dich einfach, ich schicke dir gern mal ein paar Pröbchen zu. 💖

35 – Ich bin heute sooooo stolz auf mich!

Gestern hatte ich ein längeres Gespräch mit einer jungen Mutter. Darüber, wie es grad so ist, mit Corona. Und darüber, was das für Veränderungen im Alltag bedeutet. Für Sie als Frau, als Mama, als Partnerin, als Tochter, als Selbständige, als sie selbst, als … ja wir kennen das alle. Unsere Rollen, die wir so zu erfüllen haben, haben sich quasi über Nacht Kinder bekommen. Jetzt sind wir mindestens noch Lehrerin und Spielkumpan neben allem andern.

Und wie so oft sehen wir einfach nur den Anspruch, den wir haben, allem gerecht zu werden. Die Mama, die ihre Kinder zum Homeschooling motiviert, dabei gut gelaunt Jobemails beantwortet, den Haushalt schmeißt, ihrem Gatten zur Seite steht und über sich hinaus wächst. Ohne dabei den Ausgleich zu haben, den es sonst so gab. Nix da mit der Freundin, die mal eben schnell rum geschnipst kommt auf ein Feierabendweinchen. Oder der wöchentlichen Jogastunde … Und grad wir Frauen sind es oft, die dann gar keinen Raum mehr für sich selbst haben. Sicher auch, weil wir ihn uns nicht ausreichend selbst einräumen.

Und dann wundern wir uns, wenn das Leben schwer wird. Wenn die Lust aufs Leben, die uns hilft morgens aus dem Bett zu hüpfen, einfach im Bett liegen bleibt. Wir übersehen, was wir alles leisten. Wir übersehen, uns Freiräume zu bauen. Wir vergessen nach der Lebensfreude in den kleinen Momenten Ausschau zu halten. Und vor allem vergessen wir, uns dafür zu feiern, dass wir das trotzdem alles irgendwie gebacken kriegen.

Und genau dafür habe ich dieses Bildchen gezeichnet. Ich lade dich ein: Lade es dir herunter, drucke es dir aus und häng es dir an den Spiegel. Erinnere dich selbst daran, auf dich stolz zu sein. feiere dich. Tu dir gut. Und erlaube dir Ich-Inseln.

Ich-Inseln? … wie wäre es mit einem kurzen Mittagsschlaf, Mittagsspaziergang allein oder mit Hörbuch … Schnupper mal an Zitronen, an Lavendel … lobe dich. Oder du liest ein Buch, wenn die Kinder (ok, die kleineren) Mittagsschlaf halten. Kleine Meditation, kurz mal Augen zu, tief durchatmen, dabei nix tun als atmen … einfach so.

Und sucht die Lebensfreude. Kinder sind Spezialisten darin. Sch*** doch mal auf die Hausaufgaben. Hast du schon mal ausprobiert, wie viele Papierflieger sich mit YouTube und allen im Haushalt vorhandenen alten Hausaufgaben (die eh keiner mehr braucht) basteln lassen? Ob Mathe wohl besser fliegt als Deutsch? … Und mit den Fingern essen kann seeeeehr sinnlich sein. Den ganzen Tag rückwärts laufen … alle O’s weg lassen beim Sprechen … Pappnasen tragen, durch Pfützen springen, …

Kurzum: Erlaube dir, stolz auf dich zu sein und Spaß zu haben.
Und berichte gern mal, wie es dir damit geht.

Hab dich einfach lieb.

Liepst, Zaza

💦 Ich-Inseln mit Ölen

Für Sonne im Gemüt: Zitrone. Das ist geballte Sonnenkraft in einer Flasche. Das zieht dir einfach kurz die Mundwinkel hoch. Und grad im Winter erhellt sie Räume und Gemüter. In meinem Flur z. B. steht ein Sprühfläschchen mit Zitrone und Wasser. Einfach kurz schütteln und großzügig um mich herum sprühen … und um meinen Spross. Augen zu, ein Pffft und kurz mal durchatmen. Soooo schön!

Provence im Bad: Lavendel Ok, das ist jetzt vielleicht nicht soooo spektatkulär – erstmal – aber letztlich total entspannend: So ne kurze Pause im Bad und kurz mal am Wannenrand sitzen, einen Tropfen Lavendel auf den lauwarmen, feuchten Waschlappen (der freut sich darüber noch viel länger übrigens, weil er nicht so schnell müffelt) … und das Ganze auf die Augen legen und einfach mal durchatmen. Bis mindestens 100 zählen – vorwärts UND (!) rückwärts. Das rückwärts ist wichtiger, weil es mal kurz das Gedankenkarussell stoppt und dich in eine Art meditativen Zustand bringt. Probier es mal aus.

Frag mich gern nach mehr oder schau doch mal hier … oder schreib mir ne Mail. Ich verzähl dir gern mehr dazu 🙂

34 – die Sache mit dem Stress und der Selbstfürsorge und der Kraft und dem Universum und überhaupt …

“Die Tatsache, dass dich jemand liebt,
rettet dich nicht vor dem Projekt,
dich selbst zu lieben.”
(Sahaj Kholi)

Mich hat es am Wochenende nach 3 Wochen Dauerturbo mal eben kurz ausgehebelt. Und natürlich war mir klar, dass es einfach bissel viel war in den letzten Wochen. 12-16h durchziehen, kaum Schlaf, viel gedanklicher und emotionaler Input, mein Mindset auf dem Prüfstand … plus noch ein nicht unintensiver seelischer Prozess obendrauf … als Sahnehäubchen sozusagen 😉

Und dennoch war ich nach 2 Tagen an dem Punkt, wo ich aufwachte und dachte: Wie jetzt?!!! Immer noch nicht wieder fit? Nö, hat mein Körper gesagt und die Ansage war ganz klar:

Mach mal bissel mellow, junge Dame. Wenn du dir die großen Brocken einverleiben möchtest, solltest du dir Zeit nehmen, gut zu kauen und zu verdauen und zu ruhen.

😳

Ja genau, ungefähr so hab ich auch aus der Wäsche geschaut. Und dann fiel mir folgender Satz direkt ins Gemüt und brachte mich letztlich dazu, mich weiter mit mir zu unterhalten:

Ich nehme die Lektion an, und nicht das Leiden.

Das war ein Spruch innerhalb eines Vortrags von Alberto Villoldo, den ich mir angeschaut habe und der hat in mir vibriert, könnte man sagen. Da ging es darum, welche Schritte man durchläuft in einer Transformation bzw. Veränderung. Und dass es darum geht, sein eigenes Leben zu leben und zu allererst einmal aufzuwachen, um das zu erkennen, … einfach, weil wir dafür hier sind, UNS SELBST Ausdruck zu verleihen, UNS zu leben.

Doch zurück zum Thema.

Mach mal mellow. Geh mal sanft mit dir um, Mädel. Vertraue dem Leben, Gott, dem Universum, dem großen Geist. Vertraue, “es” ist für dich. Vertraue und lass los.

Moment mal … das hatte ich doch neulich erst: Vertrauen, los lassen, Ego Ego sein lassen, mal nichts tun, um etwas zu bewirken, einfach mal NIX TUN. … Bring Ruhe in dein Leben und öffne dein Herz. Sorge für dich.

Ich hab echt einen ganzen Nachmittag gebraucht und ein ziemlich langes Gespräch, bis mir klar wurde, was RUHE und ORDNUNG mit SELBSTLIEBE zu tun haben könnten und damit, sein Herz zu öffnen. Und dass es Zeit braucht und Ruhe, sich zu spüren. Sich wahrzunehmen und anzunehmen. (Ich nehme die Lektion und nicht das Leiden … 😉 ) Wie soll man denn diese große Weite und Wärme der Liebe für das Leben fühlen, wenn man sich die Zeit dafür nicht nimmt und einfach nur Kopflos durch rennt in der Hoffnung, alles zu schaffen? Wie soll man auf diese Art erfahren, dass das Leben die Dinge FÜR EINEN SORTIERT, wenn man sich nie darauf einlässt, sich selbst zumindest mal so wichtig zu nehmen, dass man ausreichend für sich sorgt?

Was auch immer das ist – der eine braucht nen See (hier, ich 🤗), der nächste 10 Stunden Schlaf und täglich Waldbaden, noch wer anders liest Gedichte und isst in Zeitlupe, wieder wer anders braucht Musik … Irgendwas brauchen wir alle und ich brauch grad ne Menge davon: Mehr Ruhe und Struktur, Bewegung, gesund essen und unbedingt eine Wärmflasche.

Da macht das “Mach mal mellow” dann doch wieder Sinn. Wie gesagt: Ich hatte diesen Dialog schon mal vor ungefähr 2 Wochen und ich hab es nicht beachtet. Also … liebes Leben, DANKE für diese Lektion. Ich nehme sie an und ich wähle eine Prise Disziplin zur Selbstfürsorge 💖

Also, wenn das Leben euch Durchsagen macht, hört zu. Nehmt es an. Schaut hin.

Liepst, Zaza

PS Wer mich kennt, weiß, dass ich seit knapp 10 Jahren auch mit Ätherischen Ölen arbeite. Manch einer von euch ist vielleicht schon in den Genuss einer Raindrop gekommen, einer kleinen energetischen Öleanwendung auf der Massage-Liege – eine Runde Urlaub mit Nachhall könnte man sagen. Die Öle, mit denen ich arbeite sind von Young Living, einfach, weil ich die Philosophie und Werte dieser Firma schätze und als wahrhaftig erlebt habe in den letzen 10 Jahren. (Stichworte: Bio, Nachhaltigkeit, Artenschutz, fair bezahlte Farmer, eigens gegründete Schulen und eine Stiftung, Öle, die zurück aufs Feld gegeben werden, wenn die Qualität nicht stimmt etc. Frag mich gern.)

Gary Young, Gründer der Firma, hatte die Vision, die Öle in jeden Haushalt der Welt zu tragen und sich darum als Vertriebsweg für Network Marketing entschieden. Warum schreibe ich das? Weil ich sehe, wie viel Kraft diese Produkte haben und wie viele Menschen davon profitieren können – egal, ob als aktive Netzwerker oder einfach “nur” als Konsumenten.

Ich weiß es nicht wirklich, aber manchmal habe ich den Eindruck, Gary konnte mit den Pflanzen reden. Seine Mischungen gehen so tief und sind so kraftvoll, wie ich es von keiner andern Firma kenne. Ich werde also ab jetzt im Nachgang zu meinen Gedanken und Bildern noch ergänzend ein, zwei zu meinem Beitrag passende Öle vorstellen. Wenn du mehr darüber erfahren magst, sprich mich gern drauf an.

💧 Gut geölt ist halb gewonnen

Stress Away ist genau das Richtige für “mach mal mellow” … stell dir eine sehr milde und sanfte Mischung vor, die leicht nach Vanille duftet und nach Limette und etwas holzig. Bei mir setzt diese Mischung direkt im Solarplexus an und strahlt wie eine Sonne in meinen ganzen Körper aus. Das nächste, was sich entspannt, sind meine Schultern und ich höre mich tief durchatmen. Sogar meine Gesichtszüge entspannen sich … Wie ich das mache? Gar nicht, das macht diese Mischung. Ich gebe mir nur einen Tropfen auf die Hand, verreibe den, halte mir kurz die Hand auf den Solarplexus und atme dann einfach nur aus der hohlen Hand ein und damit schon durch.

Interessant? Dann schau doch mal hier … oder schreib mir ne Mail.

… oder lade dir einfach das Bild herunter und erinnere dich immer wieder daran, mal wieder sanft und entspannt mit dir zu sein … 💖

33 – Ich bin stabil und (bleibe) gelassen

Gestern hatte mein Vater Geburtstag. Er wäre gestern 72 geworden, aber er hat sich vor Jahren entschieden, schon viel eher zu gehen. Ich hab es den ganzen Tag nicht auf dem Schirm gehabt. Abends dann kam eine Nachricht meiner Mum, die mir und meiner Schwester schrieb, sie stoße auf ihn an und sie sei so dankbar, dass es uns gibt. Und ein Freund von ihm schrieb mir, er sei einer der wichtigsten Menschen in seinem Leben gewesen …

Das hat mich irgendwie kalt erwischt. Mit der geistigen Welt zu sprechen (Ja, hin und wieder red ich mit ihm …) ist eben nicht dasselbe, wie eine Seele in Menschenform mal in den Arm zu nehmen … Das hätte ich gestern gern gehabt. Mich mal einkuscheln und mir ein väterliches “alles ist gut,” und “was da draußen los ist, ist uns doch s***egal” abholen. Ein bissel warm ums Herz einsammeln …

Offenbar hab ich das mit in die Nacht genommen, denn ich dann wild geträumt. Nix in gegenständlichen Bildern, wie wir unsere Welt erleben, eher so Energiesachen … und so eine Art Welt(?)schmerz, kaum auszuhalten. Das war nicht allein meins. Egal, die Details spar ich uns. Wichtig ist ein Satz, der mir in den Traum rein gegeben wurde und der, wie ich finde allgemeingültig ist und wichtig … und darum schreib ich das hier alles.

Du bist IN dir stabil, orientiere dich IN dir.

Ich kann gar nicht in Worte fassen, was das gemacht hat. Vertrauen, Geduld, Gelassenheit, Liebe, … wie so ein weicher Teppich hat sich das in mir unter allem Schmerz ausgebreitet und mich getragen.

Ich habe den Eindruck, wir richten uns grad alle neu aus und vielleicht gehört so ein “Geruckel” einfach dazu. Ich bin jedenfalls sehr dankbar für diese Durchsage und ich möchte darum auch dich daran erinnern:

Egal, was im Außen los ist. Total egal im Grunde. Du kannst dich selbst halten. Mach dich einfach auf die Suche nach deiner Mitte, nach dem Kern in dir, der weiß, dass dir nichts passieren kann. Meditiere, singe, tanze, mach ich weiß nicht was … geh einfach los. Du wirst den Punkt finden.

… voller Zuversicht und eingewickelt in diesen Traumteppich,
liepst, Zaza

32 – Ich mach mir die Welt …

Ich habe beschlossen, hier nicht nach 31 Dezember-Türchen – und damit 31 Bildern und Texten – so tooooootal abzukacken. Ich werde weiter machen, allerdings nicht in der täglichen Frequenz. Dafür vielleicht hin und wieder Mal mit einem gesprochenen Text … oder kurzen Video. Schaumermal. Ich habe viele Ideen und ne Menge vor und bei eingen Ideen werde ich euch mitnehmen. Für einige andere werde ich eure Unterstützung brauchen, aber alles zu seiner Zeit.

Erstmal … ja zuerst eimal hab ich mir überlegt, dass ich es sehr konsequent finde, wenn ich bei all den Wirren “da draußen” mich weiterhin darum kümmern werde, dass ich mich mit mir und in meiner Welt wohl fühle.

Dazu gehört zum Beispiel, dass ich mich endlich konsequent mit meinem persönlichen Gewichtsmanagement befasse. Ich hab mindestens 15kg zuviel … eher mehr. Die werd ich angehen. Mit Sport und ich werde systemisch drauf schauen, warum ich eigentlich so einen runden Körper brauche und werde mir anschauen, wie ich statt rundem Stress- und Fressbauch eher ein rundes Leben führen kann. Essen … Ernährung … meine Lieblingsöle, … alles, was halt so damit zu tun hat. Eins nach dem andern.

Mit Bewegung fang ich an. Es hat geschneit … 🙂

(Ich habe für meine Verhältnisse lange (mehrere Tage! 😉 ) überlegt, ob ich das Ganze hier so öffentlich machen möchte und dann beschlossen: Ja, ich nehme euch mit auf die Reise und mich damit in eine neue Verbindlichkeit, damit ich – nach nunmehr über einem Jahrzehnt – endlich mal am Ball bleibe und nicht immer nur drüber rede, nachdenke oder meditiere, wer ich sein möchte. 2021 möchte ich nicht nur ins Tun kommen (easy, wenn du mich fragst), sondern auch im Tun BLEIBEN … und da hakt es bei mir am Meisten. Durchhalten … )

Zu meinem Wohlfühlen gehört auch, dass ich mich kümmere, dass ich mehr solche Bildchen zeichnen kann und viele kleine feine Sachen damit gestalte. Dass ich mehr Pausen mache, mir viel mehr Zeit in Wald und Natur gönne. Und – wenn ich das irgend zeitlich organisiert bekomme – ich möchte “Füße” lernen. Ich hab schon seit längerer Zeit den Eindruck, dass die mit mir reden. … Ich möchte auch wieder mehr Raindrops* geben. Viel mehr! Und Handpan lernen möchte ich. Also wenn du eine übrig hast, leihe ich sie mir gern aus.

Mein 2021 steht also unter dem Motto Ich mach mir meine Welt, wie sie mir gefällt. Wird vermutlich eine spannende, sicher auch herausfordernde Reise und ich nehm dich gern mit, wenn du magst.

Das heutig Erinnermich ist also eins für mich – wie immer downloadbar und benutzbar auch für dich. Und ja, es ist Absicht, dass der junge Mann NICHT aussieht, wie Pippi Langstrumpf. 🙂

Ich freue mich, dass es dich gibt und du du dabei bist! 💖

Liepst, Zaza

*Eine “Raindrop” ist eine sehr wohltuende energetische Wellness-Anwendung – eine Entspannungstechnik für Körper und Geist und vereint energetische Entspannungsmethoden und ein klein wenig Massage mit der Anwendung von Ätherischen Ölen. Im Grunde ein Kurzurlaub auf der Liege 😉

31. Türchen: Das Neue ist immer schon da …

… es wächst in uns heran. Anfangs meist unbemerkt. Es bringt neue Gedanken, neue Gefühle, andere Schwingungen mit sich mit. Leise, ganz leise …

Nicht immer bemerkten wir, dass hier etwas Neues entsteht. Und dann … scheinbar wie aus dem Nichts heraus kommt der Moment, in dem uns klar wird, dass sich etwas Neues seinen Weg in unser Leben bahnt um sich zu entfalten. Wir können es anschauen, damit anfangen zu kommunizieren, ihm Fragen stellen, … und wir können es nicht beschleunigen. Es braucht seine Zeit, bis es soweit herangereift ist, dass es sich in unser Leben setzt.

Oft durch einen schmerzhaften Prozess. Wenn der Moment gekommen ist, zeigt es sich und will geboren werden. Und wenn wir uns dem vertrauensvoll hingeben, dann hat es seinen Platz in unserem Leben. Vielleicht nicht immer so, wie wir es uns vorgestellt haben. Aber immer so, dass es uns wachsen lässt.

Ich schreibe diesen Post heute etwas verfrüht, am Vorabend des 31. Türchens. Morgen werde ich dafür weniger Muße haben und heute, am Vorabend, ist eh mein philosophisch-nachdenklicher, dankbarer Tag. Seit 15 Jahren.

Morgen ist Silvester, das Jahr verabschiedet sich und übermorgen erwachen wir in 2021. Für viele Menschen ist das ein Grund, darüber nachzudenken, wie sie leben möchten, was sie verändern möchten und wer sie sein werden. Grund genug für mich, dieses Jahr 2020 mit diesem Bilderkalender zu beenden, der den Einen oder Anderen hoffentlich an sich und seine Werte zu erinnern vermochte. Vielleicht hat er ja dich oder dich … oder dich? … daran erinnert, mal wieder nach deiner besten Version Ausschau zu halten und sie hervor zu holen und zu leben. Erinnere dich.

Ich erinnere mich seit 15 Jahren jeden 30. Dezember daran, wie sich das Neue in meinem Leben seinen Weg nach draußen gebahnt hat. Heute ist “es” ein junger Mann, der morgen, an Silvester, seinen 15. Geburtstag feiert und dessen Anwesenheit in meinem Leben mich immer wieder darüber nachdenken lässt, was ich ihm vorleben möchte. Und der mir gnadenlos spiegelt, was davon ich noch nicht lebe 😉 Und der mir gezeigt hat, was Wunder sind und dass Liebe wachsen kann und keinen Grund braucht.

Viele haben uns auf seinem Weg bereits begleitet und uns unterstützt. Es ist nicht selbstverständlich, dass wir alle noch leben und dass wir diese spannende, aufrüttelnde Zeitenwende derzeit erleben dürfen. Und ich danke JEDEM, der uns dabei Unterstützung, Halt, Lebensretter und Inspiration war. Ihr wisst schon, wen ich meine, wenn ihr das lest.

Und – um die Kurve wieder zum Anfang zu kriegen 😉 – auch heute, hier und jetzt, sitzt ein Same für etwas Neues bereits in uns und wächst, um zur rechten Zeit aus uns heraus zu brechen und zu voller Blüte sich zu entfalten. Ein neuer Gedanke, eine neue Gewohnheit, eine neue Haltung zu den Dingen im Leben, eine neue Gewissheit … was es auch immer ist, hüte es, pflege es, schau es dir genau an und wenn es etwas Gutes in die Welt bringen kann, dann behandle es sorgsam und verhilf ihm zum Leben.

Ich wünsche dir und euch und allen ein gesundes, spannendes NEUES Jahr. Möge das alte in Frieden sich zur Ruhe legen und dem Neuen Raum geben.

Als ich beim Vipassana* war vor 2,5 Jahren, habe ich am letzten Tag bzw. am ersten Tag, an dem wir wieder reden durften, zum Abschluss der 10tägigen Schweigezeit, die Meditation der liebevollen Güte erleben dürfen, deren Text ich hier gern ins Deutsche übersetzt als Abschluss meiner 31-Tage-Tour durch meine Gedanken- und Bilderwelt der #Erinnermichs zitieren möchte. Mich hat das damals sehr berührt:

Möge ich glücklich sein.
Möge ich gesund sein und frei von Leid.
Möge ich frei sein von Hass und Gier.
Möge ich voller Ruhe, Frieden und Gelassenheit sein.

(gerichtet an jemanden, den du magst)
Mögest du glücklich sein.
Mögest du gesund sein und frei von Leid.
Mögest du frei sei von Hass und Gier.
Mögest du voller Ruhe, Frieden und Gelassenheit sein.

(gerichtet an jemanden, den du NICHT magst)
Mögest du glücklich sein.
Mögest du gesund sein und frei von Leid.
Mögest du frei sei von Hass und Gier.
Mögest du voller Ruhe, Frieden und Gelassenheit sein.

(gerichtet an alle Menschen und Wesen, sichtbar und unsichtbar, die es gibt)
Mögest du glücklich sein.
Mögest du gesund sein und frei von Leid.
Mögest du frei sei von Hass und Gier.
Mögest du voller Ruhe, Frieden und Gelassenheit sein.

In Liebe, Zaza

PS Happy Birthday, Großer! I love u ❤️

*Vipassana … in ganz kurz für die, die es nicht kennen: 10 Tage schweigen und meditieren, mit straffem Zeitplan, frühfrüh aufstehen, getrennt nach Geschlechtern und nicht reden – gilt für den Mund und den Körper = auch Augenkontakt wird vermieden zum Beispiel. Man soll sich einfach ungestört auf diesen Prozess einlassen können und der hat es in sich. Am Ende wird er gekrönt von der liebevollen Güte-Meditation, die ich persönlich als sehr intensiv und beglückend erlebt habe. Wenn du mehr drüber erfahren magst, schau einfach mal hier nach und probier diese Meditation gern mal aus oder schau dir das hier an, hier erklärt SN Goenka die Praktik … und Metta mit ihm pur ohne Erklärung hab ich hier auch für dich..

30. Türchen: Wie rum ist eigentlich richtig rum?

… alles eine Frage der Perspektive. Klare Sache 😉

Ich mein, wenn wir sagen, der Himmel ist oben, ist er ja gleichzeitig unten, wenn wir uns überlegen, dass er für die, die “unter” uns auf der Erde grad “Kopf stehen”, ja auch nur oben ist …

Hä?

Naja, wir sagen, der Himmel ist oben und wenn wir vom Universum sprechen, werden wohl nur Dr. Joe-Versierte, also die, die ständig oder wenigstens immer mal wieder mit Herrn Dispenza gen unendlich weitem Raum um uns herum meditieren, antworten, es sei überall und um uns herum. Alle andern – behaupte ich mal so – schauen vermutlich hoch zu den Sternen, zeigen mit dem Finger hin und sagen: Da. Und haben damit ja auch Recht.

Also wie rum ist jetzt richtig rum? Ist oben echt oben? Und unten unten? Und wie ist das, wenn wir auf dem Kopf stehen oder liegen? Wo ist dann oben und warum? Und was stimmt denn dann? Und ist das überhaupt wichtig???

Ein Glück gibt es die Perspektive, sonst wären wir echt am Ar*** !

Mir persönlich isses ja egal, wie rum richtig rum ist, wer Recht hat und was stimmt oder nicht stimmt. Hauptsache es stimmt für mich und das was DU siehst, denkst, fühlst, stimmt für DICH. Unabhängig davon glaube ich an die Liebe und denke, dass es schön ist, dass wir so verschieden sind und die Welt so unterschiedlich erleben. Was für eine Vielfalt!

Warum ich dir dann diese Frage hier rein gebe? Weil ich auch an die Vielfalt glaube und es spannend finde, immer mal wieder neue Perspektiven einzunehmen, die alles auf den Kopf stellen. Weil ich glaube, dass es uns hilft, uns zu lassen, wie wir sind und weil ich glaube, dass das einer der wichtigen Punkte in der Liebe ist: sich lassen zu können. Einfach so lassen. Und lieb haben. Von Herzen.

Also … was denkst du, wie rum ist richtig rum? Und ist das überhaupt relevant? Denk mal drüber nach 😉 (würde mein Vater jetzt vermutlich das Ganze kommentieren, hätte er mich hier so gedanklich umgerührt, wie ich es mit euch grad getan hab 😉 )

Liepst, Zaza

29. Türchen: Heute zeige ich mich

Sind wir nicht alle allzuoft darauf bedacht, unsere Schokoladenseite zu zeigen? Wir wollen bestimmen, wie uns andere wahrnehmen. Und das nicht nur in den Sozialen Medien. Wir stellen uns dar, wir gestalten unser Profil. Und wir behalten uns vor, zu verstecken, wer wir wirklich sind. Wir denken, wir können alles kontrollieren.

Ich behaupte: auf die Gefahr hin, dass wir uns selbst vergessen.

Und ich behaupte: That’s bullshit.

Wenn wir im echten Leben mit sensitiven Menschen gesegnet sind, bekommen die sowieso mit, was los ist hinter der Fassade. Und der Rest spürt, dass da etwas nicht stimmt … Es lohnt sich also gar nicht, sich zu verstecken und nur das zu zeigen, was wir möchten, was andere wahrnehmen. Es geht nur sinnlos auf Kosten unserer Authentizität und Glaubwürdigkeit.

Also … wie wäre es, wenn wir uns zur Abwechslung einfach zeigen, wie wir sind? Zeigen, wenn wir verletzlich sind. Zeigen, wenn wir unsicher sind. Zeigen, wenn es uns grad nicht so gut geht. Wenn wir einfach sind, wer wir sind …

Und nein, das ist keine Einladung zum gelebten Dramoulette. Es ist die Einladung, sich nicht so wichtig zu nehmen und sich in seinem Sein zu offenbaren. Ehrlich zu sein. Dann sieht eben der andere, dass wir grad nicht so diszipliniert sind, wie wir es gern wären. Oder dass wir einen Fehler gemacht haben … NA UND? Wir sind Menschen, wir müssen nicht perfekt sein. Wir sind gemacht für Fehler. Weil wir daraus lernen. Und wir sind gemacht, um uns zu erfahren. Wie soll das gehen, wenn wir dauernd verstecken spielen?

Andere bescheißen geht nur auf Kosten der eigenen Glaubwürdigkeit. Und wenn wir uns selbst nicht mehr glauben können, wem dann?

Also … Wer bist du? Wie geht es dir WIRKLICH? Und wie wäre es mit einem Experiment? Wie wäre es, du zeigst dich heute pur und so, wie du bist? … Da, genau da liegt deine Schönheit.

Ich freue mich, dir zu begegnen.
Liepst, Zaza